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Klöntalersee umgeben von herbstlich gefärbten Bäumen und steilen Bergen in der Schweiz. Der See spiegelt den bewölkten Himmel und schneebedeckte Gipfel.

Früh buchen lohnt sich

Der Oktober naht und mit ihm eine der schönsten Reisezeiten des Jahres. Das Licht wird goldener, die Wege ruhiger und die Reiselust stärker als je zuvor. Genau diese Momente möchten wir in Worte fassen.

In diesem Blog finden Sie Reiseberichte aus ganz Europa, von den schottischen Highlands bis zu den Stränden Siziliens, von den Alpengipfeln bis zu den Mäandern der Donau. Ob Sie sich einer alpinen Herausforderung wie der Tour du Mont Blanc stellen möchten, eine legendäre Fernwanderung wie den West Highland Way anstreben, eine Sternfahrt rund um den Lago Maggiore geniessen oder zusammen mit ihrem schwimmenden Hotel gemütlich mit dem Velo die Donau entlangfahren wollen: Für jeden ist die passende Reise dabei. Und wer noch intensivere Eindrücke sucht, den laden unsere Hüttentouren und Alpenüberquerungen ein, die Bergwelt in ihrer ganzen Ursprünglichkeit zu erleben – den Gipfeln entlang von Hütte zu Hütte.

Lassen Sie sich inspirieren, planen Sie Ihre nächste Reise und entdecken Sie ein Europa, das man nur kennenlernt, indem man es in seinem eigenen Tempo durchstreift.

Wanderferien: West Highland Way

mittelschwer

Von Sarah Marthaler

Weite Moorlandschaften, mystische Seen und die beeindruckenden Highlands: Es gibt viele Gründe, weshalb der West Highland Way zu den schönsten Fernwanderwegen Europas gehört und auch bei unseren Gästen zu den absoluten Favoriten zählt. Auf rund 150 Kilometern führt die Route von den grünen Vororten Glasgows bis nach Fort William am Fuss des Ben Nevis, dem höchsten Berg Grossbritanniens.

Unterwegs warten zahlreiche Höhepunkte wie die idyllischen Ufer des Loch Lomond, der Aufstieg auf den Conic Hill sowie hoffentlich die eine oder andere Begegnung mit den ikonischen schottischen Hochlandrindern. Dazu kommen gemütliche Pubs, herzliche Gastfreundschaft und die einzigartige Atmosphäre Schottlands. Aufgrund der grossen Beliebtheit sind die Unterkünfte entlang der Route insbesondere in den Sommermonaten oft früh ausgebucht. Wer von den besten Etappenorten und einer entspannten Reiseplanung profitieren möchte, sollte deshalb rechtzeitig buchen. Für Reisen im Jahr 2027 erhalten Frühentschlossene aktuell noch bis Ende Dezember einem Frühbucherrabatt.

 

Berg Buachaille Etive Mor erhebt sich über Moorland mit goldenem Gras unter klarem blauen Himmel am West Highland Way in Schottland.

Blick auf Buachaille Etive Mòr.

Wanderferien: Tour Mont Blanc

schwer

Von Leandra Franzen

Die Tour Mont Blanc ist eine unserer anspruchsvollsten Reisen im Angebot. Die Gesamtvariante führt durch drei Länder Frankreich, Italien und die Schweiz und verbindet drei Kulturen auf einer Wanderung miteinander. Es gilt mehrere Hochgebirgspässe, kleine Kletterpartien über die berühmten TMB-Leitern und ausgesetzte Stellen auf der Tour zu bestreiten. Pausentage mit weniger Kilo- und Höhenmetern stehen nicht auf dem Programm. Aber davon lassen sich zahlreiche Wanderbegeisterte überhaupt nicht beeindrucken, im Gegenteil! Die Tour gehört zu unseren Bestsellern und ist einer der beliebtesten Fernwanderwege weltweit.

Die weiten Ausblicke über die Täler rund um den höchsten Gipfel Westeuropas, die jedes Jahr neu verschneiten Berge und die Abenteuer, die diese spektakuläre Region verspricht, sind als Ansporn und Belohnung für jeden geschafften Aufstieg. Die Bekanntheit und Beliebtheit dieser Tour hat also seine Berechtigung und aufgrund des regelrechten Ansturms jeden Frühling lohnt es sich bezüglich der Hotelreservationen im Hinterkopf zu behalten: «Dä Schnäller isch dä Gschwinder»!

Blick über den Lac Blanc auf den Mont Blanc

Blick über den Lac Blanc auf den Mont Blanc.

Wanderferien: Bärentrek

schwer

Von Cindy Mayor

Der Name täuscht: Bären trifft man auf dem Bärentrek heute keine mehr. Er stammt aus einer Zeit, in der die steinigen Übergänge im Berner Oberland nur von wilden Tieren passiert wurden. Ein Spaziergang ist diese Route aber nicht: In den sechs Tagen zwischen Meiringen und Lenk erwarten Sie mehrere Pässe und wer sie überquert, merkt schnell, woher der Weg seinen herausfordernden Ruf hat!

Schon am ersten Tag zeigt sich das Berner Oberland von seiner markantesten Seite: Auf der Grossen Scheidegg erwartet ein imposantes Panorama auf das Dreigestirn Eiger, Mönch und Jungfrau, bevor es hinunter nach Grindelwald geht. Am zweiten Tag führt die Route direkt an der Eigernordwand vorbei zur Kleinen Scheidegg, danach auf ruhigeren Pfaden weiter nach Wengen. Am dritten Tag wird die Sefinenfurgge erklommen, ein Übergang, der schon von Weitem als markanter Einschnitt im Gelände zu erkennen ist.

Die Königsetappe folgt am Tag vier. Ein langer, steiler Aufstieg führt auf 2840 Meter zur Blüemlisalphütte, wo Sie ein stärkendes Mittagessen erwartet. Von dort geht es über das Hohtürli (2778 m) und auf den Moränen des Blüemlisalpgletschers hinunter zum Oeschinensee. Smaragdgrün und von Felswänden umrahmt, ist er ein Ort, an dem viele Wandernde deutlich länger pausieren als geplant. Diese Etappe endet in Kandersteg.

Mit durchschnittlich 15 Kilometern und bis zu 1325 Höhenmetern pro Tag ist der Bärentrek kein Weg für Anfänger. Für alle, die alpine Erfahrung mitbringen, ist er aber eine der eindrücklichsten Wanderungen, die die Schweizer Alpen zu bieten haben.

Wanderer am Oeschinensee mit traumhaften Weitblick

Wanderer am Oeschinensee mit traumhaften Weitblick.

Rad & Schiff

leicht

Von Werner Müller

So verschieden die beiden Rad+Schiffsreisen auch sind, eines haben sie gemeinsam: Sie gehören bei uns zuverlässig zu den beliebtesten Angeboten ihrer Art. Überhaupt erfreut sich das Konzept des schwimmenden Hotels, kombiniert mit täglichen Radtouren, grosser Beliebtheit. Die Pluspunkte für Genussreisende liegen nämlich auf der Hand. Die Tagestouren sind meist leicht zu bewältigen, da sie mehrheitlich den Flussläufen folgen und wer zwischendurch mal einen Ruhetag braucht, der kann fast immer problemlos auf eine Tagesetappe verzichten und sich stattdessen an Bord entspannen. Zudem ist für Verpflegung ausreichend gesorgt und auch die allabendliche Geselligkeit ist schon eingepreist.

Einen ganz kleinen Pferdefuss hat die Geschichte allerdings: Da die zur Verfügung stehenden Plätze limitiert sind, sind diese Angebote immer recht schnell ausgebucht. Wer also auf Nummer sicher gehen will, sollte mit einer Buchung nicht allzulange warten.

Weißes Flusskreuzfahrtschiff MS Normandie fährt auf ruhigem Wasser mit bewaldeten Hügeln im Hintergrund. Das mehrstöckige Schiff spiegelt sich im Wasser.

Die MS Normandie in voller Fahrt.

Südholland, MS Normandie: Das Holland das Radfahrerland schlechthin ist, hat sich ja mittlerweile herumgesprochen. Von dieser hervorragenden Infrastruktur für den «Langsamverkehr» profitieren natürlich auch Rad & Schiffreisende, die von ihrer Unterkunft aus bequem und sicher Sehenswürdigkeiten wie die Windmühlen von Kinderkijk, den Nationalpark De Biesbosch, aber auch die Highlights in Städten wie Rotterdam, Delft, Utrecht oder Dordrecht erreichen können. Und die relativ kurzen Tagesetappen schaffen zeitlich genügend Raum, um das eine oder andere etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

Donau im Dreivierteltakt: Die Tour von Engelhardszell nach Wien und zurück ist ein gelungener Mix aus Landschaftserlebnis und Kultur- und Städtetrip. Während Abschnitte wie diejenige durch die Wachau oder die Schlögener Schlinge für ersteres zuständig sind, sorgen das Barockstift Melk oder Wiens historisches Stadtzentrum für das Weitere. Tägliche Tourenbesprechungen erleichtern Ihnen die Planung Ihrer Ferientage.

MS Prinzessin Katharina Flusskreuzfahrtschiff fährt auf ruhigem Wasser mit weißer Kirche und bewaldeten Hügeln im Hintergrund unter blauem Himmel.

MS Prinzessin Katharina Flusskreuzfahrtschiff.

Hüttentouren - Alpintouren

schwer

Von Leandra Franzen

Der Zauber von Hüttentouren liegt in der Abgeschiedenheit der Wanderwege, der Bescheidenheit der Unterkünfte und dem Gefühl nach der geschafften Etappe abends müde ins Bett fallen. Auf den rot-weissen Wegen wird man von fantastischen Ausblicken begleitet, während uns mit etwas Glück hin und wieder einige Bergbewohner wie Murmeltiere oder Steinböcke Gesellschaft leisten. Es tut doch allen mal gut rauszukommen und herunterzufahren und unsere Hüttentouren sind dafür perfekt!
 
Gleichzeitig hat das eine problematische Seite: Die Plätze in den Hütten sind begrenzt und die Möglichkeit, einfach auf eine andere Unterkunft in der Nähe auszuweichen, gibt es hier leider nicht. Zudem wächst die Nachfrage nach Abgeschiedenheit stetig. Deshalb empfehlen wir: Früh buchen! Die Planung solcher Touren übernehmen wir gerne. Von der Buchung der SAC-Hütten inkl. Lunchpaketen über den Transport Ihres Gepäcks bis hin zu den ausführlichen Reiseunterlagen. Und für Sie heisst es nach dem Buchen: Einfach abwarten und freuen. Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude.
Luftaufnahme des Dorfes Bergün in einem Tal, umgeben von bewaldeten Bergen, grünen Wiesen und traditionellen Alpengebäuden.

Luftaufnahme von Bergün im Kanton Graubünden.

Veloferien: Sternfahrt Lago Maggiore

leicht

Von Cindy Mayor 

Palmen an der Seepromenade, verliebte Paare auf der Piazza Grande, der Lago Maggiore, der in der Sonne funkelt: Im Tessin vergisst man schnell, dass man sich noch auf Schweizer Boden befindet. Bei dieser Sternfahrt ist Losone die Basis, von der aus jeden Tag eine neue Route in eine andere Ecke des Kantons führt.

Der erste Ausflug führt entlang der Strandpromenade nach Locarno und weiter über die Magadino-Ebene, vorbei an kleinen Wäldern und weiten Agrarflächen bis nach Bellinzona. Die mittelalterliche Kantonshauptstadt wartet mit mehreren Schlössern, versteckten Plätzen und ihrer alten Stadtmauer auf – genug, um die Beine für eine Weile stillzuhalten, bevor es an verträumten Städtchen vorbei zurück nach Losone geht. Mit 55 Kilometern ist dies die längste Etappe der Woche.

Am dritten Tag stehen die Räder in Ascona einige Stunden still: Mit der Fähre geht es zu den Brissago-Inseln, wo über 1700 Pflanzenarten in einem botanischen Garten wachsen. Zurück an Land führt der Weg über kleine Nebenstrassen in Richtung Centovalli, mit einem kurzen Anstieg zu ein paar verschlafenen Tessiner Dörfern.

Der vierte Tag gehört dem Maggiatal. Die Maggia legt auf ihrem Weg zum Lago Maggiore über 50 Kilometer zurück, die Route folgt einem Teilstück davon, vorbei am Wasserfall bei Monte Brolla, bis nach Maggia. Die dortige Kirche Santa Maria delle Grazie ist für ihre Fresken bekannt.

Zum Abschluss der Radwoche wechselt die Kulisse: Mit dem Rad geht es nach Locarno, mit der Bahn weiter nach Melide, von wo aus eine kurze Tour rund um den Luganersee führt – mit bunten Dörfern, steinernen Kirchtürmen und noch mehr Palmen. Mit Tagesdistanzen zwischen 19 und 55 Kilometern und wenig Höhenmetern ist die Sternfahrt auch für weniger geübte Velofahrende gut machbar.

Lago Maggiore

Der Lago Maggiore bei Minusio.

Veloferien: Reschensee - Verona mit Charme-Hotels

mittel

 Von Werner Müller

Die Radreise vom Reschensee nach Verona ist unter mehreren Aspekten eine tolle Sache. Zum einen gibt es nur wenige Touren, auf denen man als Radfahrer so wenig mit motorisiertem Verkehr in Berührung kommt. Die «Radautobahn» durch das Südtirol ist von einer Qualität, wie man sie sich für Veloinfrastruktur in der Schweiz meist nur erträumen kann.

Zum anderen macht das Gefälle die Strecke zu einer perfekten Wohlfühlradtour. Beginnt sie noch auf 1'500 Metern, so endet auf einer Meereshöhe von gerade mal 60 Metern. Tipp: Versuchen Sie aber trotzdem zwischen Auer und die Reisezeit nach Möglichkeit auf die erste Tageshälfte zu verlegen. Die Ora, ein thermischer Südwind, kann die Fahrt bei schönem Wetter erheblich zäher machen, als es das Höhenprofil vermuten liesse!

Radfahrer vor der Arena in Verona

Die antike römische Arena in Verona.

Und zu guter Letzt ist der Weg gespickt mit Highlights von so unterschiedlichem Charakter, dass kaum Langeweile aufkommen wird. Schon der Start auf der Malser Haide mit dem Reschen- und dem Haidersee gibt etwas her. Der Kirchturm aus dem 14. Jahrhundert im Reschensee verdankt sein Überleben übrigens dem Umstand, dass er beim Schleifen des Ortes «Graun» im Gegensatz zur eigentlichen Kirche unter Denkmalschutz gestanden hat.

Weiter unter versetzt dann das kleine Glurns mit seinem mittelalterlichen Charme den Besucher in Verzückung und auch die Etappenorte Meran, Bozen und Trento wären einen ausgedehnteren Besuch wert. Es folgt der Gardasee, eines der beliebtesten Reiseziele überhaupt in Europa und last but not least: Verona! Die Stadt hat bei den Einheimischen mehrere Spitznamen: «das kleine Rom», «das Tor Italiens» - oder auch ausserhalb Italiens geläufig: «die Stadt der Liebe»!

Balkon von Romeo und Julia in Verona

Julias Balkon in Verona.

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Drei Wanderer gehen entlang eines schmalen Felsgrats am Stanserhorn mit dramatischen Kalksteinfelsen und Schweizer Alpengipfeln im Hintergrund.
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