Graubünden

Die grösste Ferienregion der Schweiz

Graubünden ist eine grandiose Bergwelt mit himmelnahen Hochtälern, stillen Seitentälern, tiefen Schluchten, blumenübersähten Alpen, unberührten Wäldern, munteren Bergbächen, reissenden Wassern, über 600 Seen und 1000 Berggipfeln. Hier ist der bekannte 4'000 m hohe Piz Bernina mit dem atemberaubenden Biancograt zu Hause. Direkt daneben ragt der Piz Palü in den Himmel. Sie überblicken eine zauberhafte Gletscher- und Gipfelwelt und sind die Wahrzeichen des Oberengadins.

Ein ganzer Strauss Alpenpässe vom Albula bis zum Wolfgangpass ist hier angesiedelt; ausserdem unzählige Übergänge, die nur als Bergpfade von einem Tal zum nächsten führen. Unmöglich zu sagen, welche der 150 Täler die schönsten sind. Das Bergell mit der berühmten Bondasca-Gruppe und dem malerischen Bergdorf Soglio, das Puschlav mit dem italienisch angehauchten Posciavo, das Val Müstair mit dem mystischen Val Mora, aber auch das Prättigau, das Lugnez, die Surselva und die Südtäler Misox und Calancatal haben ihren Reiz.

Fast 12'000 km Wanderwege durchziehen Graubünden, viele davon liegen im Schweizerischen Nationalpark. Murmeltiere, Gämsen, Steinböcke, Bartgeier, Wölfe und sogar hin und wieder ein Bär sind hier zu Hause. Kein Wunder, ist diese zauberhafte Region die grösste Ferienregion der Schweiz.

Sehenswürdigkeiten

In Graubünden, der «Heimat» von Schellen-Ursli und Heidi, gibt es eine schier unendliche Anzahl Sehenswürdigkeiten. Zu den bekanntesten zählt die Rhätische Bahn, mit Highlights wie dem Landwasserviadukt oder den Kehrtunnels eine der schönsten Bahnstrecken der Welt.

Die Rhätische Bahn als Wahrzeichen des Bündnerlands: In Bergün, unmittelbar an der Albulalinie der Rhätischen Bahn, steht seit kurzem das Bahnmuseum Albula, ein Ort für Familien und Bahnliebhaber.

Sehenswert sind auch die schmucken und so unterschiedlichen Dörfer. Das Bergeller Dorf Soglio mit den Steindächern, die Engadiner Dörfer wie Guarda mit ihren wunderschönen Sgraffito verzierten Häusern, Vrin, das für sein Ortsbild mit dem Wakkerpreis ausgezeichnet wurde, und die Valsersiedlungen im Safiental: Alle bezaubern auf ihre Art.

Prächtige Grandhotels aus dem Beginn des Alpentourismus in den grösseren Tourismusorten kontrastieren mit gemütlichen und auch modernen Berghütten fernab der Zivilisation. Schlösser und Burgen wie Schloss Tarasp und die Burgruine Mesocco, Kirchen und Klöster wie St. Peter Mistail mit den drei Absiden und das zum UNESCO Weltkulturerbezählende Kloster St. Johann im Val Müstair – ob bekannt oder ein Geheimtipp, sie sind alle einen Besuch wert.

Zum Entspannen geht’s ins Schwefelbad in Bad Alvaneu, in die Tamina Therme in Bad Ragaz oder in die berühmte Therme in Vals, die vom Bündner Architekten Peter Zumthor aus einheimischem Quarzit erbaut wurde. Auch Kunstaffine kommen auf ihre Kosten: z.B. im Bündner Kunstmuseum in Chur, im Kirchner-Museum von Gigon Guyer in Davos, im Segantini-Museum in St. Moritz und im Giacometti-Museum in Stampa.

Bündner Spezialitäten

Zu den bekanntesten Spezialitäten aus Graubünden, die regionale Abweichungen kennen, zählen die Bündner Gerstensuppe, das Bündnerfleisch, die Nusstorte und das Birnbrot. Wie unbekannte Zauberwörter klingen Plain in Pigna, Maluns, Tatsch und Capuns, und die Gerichte schmecken einfach köstlich.

Weit herum bekannt sind die Weine aus der Bündner Herrschaft und der Likör Churer Röteli, eine der ältesten Bündner Spezialitäten.

Marco Caracuta
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Marco Caracuta, Eurotrek AG

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