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Panoramablick auf Berns Altstadt mit Münsterturm bei Sonnenuntergang, eingerahmt von blühenden Kirschbäumen im Frühling. Historische Gebäude mit roten Dächern.

Städtetouren im Frühling

Der Frühling ist die ideale Zeit, um neue Städte und Regionen aktiv zu entdecken. Unsere Städtetouren verbinden Wandern und Velofahren mit kulturellen Einblicken und spannenden Erlebnissen unterwegs. Ob Dublin, Porto, Lugano, Bern, Stockholm oder Wien – jede Reise zeigt eine andere Seite Europas und eröffnet einfache Wege, Natur und Stadtleben miteinander zu kombinieren. Hier finden Sie eine Auswahl unserer beliebtesten Frühlingstouren.

Wanderferien: Wicklow Way

Von Romaine Bayard

Am Ende des ältesten Fernwanderwegs Irlands, dem Wicklow Way, kommen Sie in Dublin an, eine Stadt, die mittelalterliche Geschichte mit modernem Flair verbindet. Die Route führt durch die malerischen Landschaften des Wicklow Mountain National Park, ein wahres Naturparadies unweit der irischen Küste.

Dublin begeistert weit über seine lebendige Pub-Kultur mit traditioneller Livemusik und dem berühmten Guinness-Storehouse hinaus. Die irische Hauptstadt ist ein Zentrum für Kultur und Geschichte und zugleich die Heimat grosser Schriftsteller wie James Joyce, Oscar Wilde und Samuel Beckett.

Im Trinity College erwartet Sie Irlands grösste und beeindruckendste Bibliothek, in der auch das weltberühmte „Book of Kells“ zu sehen ist.

Sláinte! – auf besondere Momente in Irland!

Wanderin geht auf Schotterweg durch Wicklow Mountains Landschaft mit grünen Hügeln, verstreuten Felsen und bewölktem Himmel.

Strasse in den Wicklow Mountains.

Veloferien: Porto - Lissabon

Von Sarah Marthaler

Diese Tour verbindet die zwei grössten Städte Portugals und hat auch landschaftlich viel zu bieten. Auf Küstenwegen radeln Sie entlang der Atlantikküste, vorbei an Dünen und durch lebendige Dörfer. Hin und wieder beobachten Sie ein paar Surfer und geniessen ein Glas Portwein. Eine Fähre bringt Sie nach Aveiro, dem «Venedig Portugals», bekannt für seine farbenfrohen Moliceiro-Boote. In Figueira da Foz wiederum warten traumhafte Strände auf Ihren Besuch.

Die Weltkulturerbe-Stadt Porto mit seiner zweistöckige Eisenbrücke, der Ponte Dom Luís I, fasziniert mit bunten Fassaden, engen Gassen und kleinen Cafés. Am Bahnhof São Bento verzieren rund 20’000 blaue Azulejo-Fliesen die Wände. Am anderen Ende der Route erwartet Sie Lissabon mit der Torre de Belém und dem Castelo de São Jorge. Eine Fahrt mit der historischen Strassenbahn und ein Pastel de Nata dürfen zum Abschluss auf keinen Fall fehlen!

Der Praca do Comercio und das Eingangstor zu Lissabons Altstadt

Der Praca do Comercio und das Eingangstor zu Lissabons Altstadt.

Wanderferien: Lugano Sternwanderung

Von Cindy Mayor 

Die schönsten Wanderungen des Südtessins ordnen sich sternförmig um Lugano und seinem See an und bieten Ausblicke über Hügel, Wälder, die Po-Ebene und die Alpen. Auf den Hausbergen Monte San Salvatore und Monte Brè starten eindrückliche Touren, die Sie wieder hinunter zum Lago di Lugano führen. Auf dem Kastanienweg im Alto Malcantone wandern Sie auf den Spuren dieser Frucht, die die Tessiner Bevölkerung über Jahrhunderte ernährte und heute noch ihre Spezialitäten prägt.

Weitere Wege führen über alte Schmugglerpfade, auf denen früher Kaffee und Tabak heimlich über die grüne Grenze gebracht wurden. Dörfer wie Morcote, das «schönste Dorf der Schweiz», und das malerische Gandria mit Zypressen, Palmen und Olivenbäumen verzaubern mit mediterranem Charme. Schattige Grotti laden ein, Tessiner Köstlichkeiten wie Polenta, Risotto, Alpkäse und Formaggini zu geniessen.

Rote Holzbank an der Seepromenade in Lugano mit verziertem Eisengeländer, Blick auf türkisfarbenen See und Monte San Salvatore.

Bank an der Riva Giocondo Albertolli mit Blick auf den Monte San Salvatore.

Veloferien: Rund um Bern

Von Werner Müller

Start und Endpunkt dieser Rundreise ist Bern. Die Route führt in grossen Bogen um die Stadt herum über das Emmental, Thun, Guggisberg und Murten wieder zurück nach Bern. Die Tagesetappen sind mit Motor moderat anspruchsvoll, wobei die längste und schwerste zu Beginn nach Langnau im Emmental stark abgekürzt werden kann.

Tipp: Wenn Sie an Tag drei in Guggisberg übernachten, sollten Sie sich die Zeit nehmen, um das Guggershorn oder Guggershörnli zu besuchen. Der markante Nagelfluh-Felsen ist in einer halben Stunde vom Dorf aus erreichbar und kann über eine stabile Treppe bequem erklimmt werden. Die Aussichtsplattform auf seiner Spitze bietet eine spektakuläre Aussicht über die Gantrischkette und das Schwarzenburgerland, lässt bei guter Fernsicht gar bis zum Jura und zu den Alpen blicken. Das touristische Potenzial dieses Felsen wurde schon 1828 von einem lokalen Gastwirt erkannt, der damals die erste Holztreppe hinauf errichten liess.

PS: Man kennt diesen Felsen auch aus dem wohl ältesten Schweizer Volkslied, dem Guggisberglied. Er ist dort der «Simelibärg», der das Vreneli von ihrem Schatz trennt, dem Hans-Joggeli.

Zwei Velofahrerinnen auf E-Bikes fahren an einem typischen Schweizer Bauernhof mit steilem Dach und Holzbalkonen vorbei, umgeben von Hügeln.

Velofahrerinnen vor einem typischem Emmentaler Bauernhof.

Veloferien: Rundtour ab Stockholm

Von Werner Müller

Eines ist gewiss: Bei dieser Reise sind keine Berge zu erklimmen! Der höchste Punkt der Region, die Sie unter die Räder nehmen, liegt etwa 200 Meter über dem Meeresspiegel. Man muss also nicht sehr hoch hinaus, um eine schöne Übersicht zu haben. So akkumulieren sich während der aussichtsreichen Strecke von Mariefred nach Järna, dem «idyllischen Antroposophennest», wie ein deutsches Magazin Järna einmal genannt hat, gerade mal 305 Höhenmeter. Und das auf einer Tagesetappe, die immerhin 45 Kilometer lang ist.

Eine Sehenswürdigkeit von Mariefred, dem Startort der erwähnten Etappe, ist übrigens Schloss Gripsholm, das der Schweden-affine Journalist und Schriftsteller Kurt Tucholskys mit seiner gleichnamigen «Sommergeschichte» im deutschen Sprachraum bekannt gemacht hat. Der Suffix «holm», auch Namensbestandteil der schwedischen Hauptstadt, ist im skandinavischen Raum weit verbreitet und bezeichnen in alten nordischen Sprachen, Altenglisch und Mittelniederdeutsch eine Erhebung, etwas, das aus seiner Umgebung herausragt. In seiner heutigen Bedeutung steht er für ein «Inselchen» oder ein «Eiland».

Freuen Sie sich auf eine entspannte Radtour durch eine geschichtsträchtige Landschaft mit alten Schlössern, pittoresken Kleinstädten und idyllischen Weiten!

Luftaufnahme des Stockholmer Rathaus-Turms bei Sonnenuntergang mit der historischen Innenstadt und Wasserwegen im goldenen Licht.

Stockholmer im Licht der untergehenden Sonne.

Rad & Schiff: Donau MS Katharina

Von Sarah Marthaler

Gleich drei Hauptstädte lassen sich bei dieser Tour mit dem «schwimmenden Hotel» entdecken. Kurze Etappen und Ruhetage ermöglichen es Ihnen, Wien, Budapest und Bratislava zu besuchen und ihre Highlights zu erleben. Ihre Rundreise starten Sie in Engelhartszell. Den ersten Teil der Strecke legen Sie mit dem Velo zurück, anschliessend bringt Sie das Schiff weiter nach Wien. Stephansdom, Prater oder Schloss Schönbrunn – die Auswahl an Highlights scheint endlos, und auch kulinarisch hat das Tor zum Osten einiges zu bieten.

Auf die österreichische Metropole folgt der Grenzübertritt nach Ungarn. In Budapest spazieren Sie der Donaupromenade entlang, erklimmen die Fischerbastei oder kosten in der grossen Markthalle lokale Spezialitäten. Wer ein authentisches Ungarn erleben möchte, radelt ins Künstlerstädtchen Szentendre. Auch Bratislava mit seiner weissen Burg und der charmanten Altstadt wird Sie begeistern, bevor Sie die Rückreise Richtung Österreich antreten.

Schiffe im Hafen von Passau

Donauschiffe bei Passau.

Wanderferien: Verona - Gardasee

Von Werner Müller

Mögen Sie Opern? Dann können Sie von Mitte Juni bis Mitte September den Auftakt zu dieser Reise noch mit einem Opernbesuch in der Arena di Verona bereichern, bevor sie sich leichten Fusses in Richtung der lessinischen Hügel aufmachen, ins klassische Weingebiet des Valpolicella. Ausser einer gewissen Grundausdauer, um tägliche Wanderungen zwischen vier und fünfeinhalb Stunden durchzustehen, stellt die Tour keine besonderen Ansprüche. Aber sie lässt dadurch, wie es sich für eine Genusswanderung gehört, genug Raum, um die Sehenswürdigkeiten und die Weine der Region in aller Ruhe auf sich wirken zu lassen.

Neben Weintrauben werden in dieser Region auch Oliven, Kirschen und Pfirsiche geerntet. Der Fruchtbarkeit des Bodens dürfte es zu verdanken sein, dass schon die Neandertaler hier gesiedelt haben. Über 90'000 Jahre alt sind die ältesten Artefakte, die man gefunden hat. Zu Ötzis Zeiten war die Gegend ausserdem ein bedeutender Lieferant von Feuersteinen, die bis in den nördlichen Alpenraum gehandelt wurden.

PS: In der Arena di Verone werden diese Saison regelmässig folgende Opern aufgeführt: «La Traviata», «La Bohème», «Nabucco», «Aida» und die «Turandot».

Fischerboote und bunte Häuser am Gardasee

Fischerboote und bunte Häuser am Gardasee.

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Drei Wanderer gehen entlang eines schmalen Felsgrats am Stanserhorn mit dramatischen Kalksteinfelsen und Schweizer Alpengipfeln im Hintergrund.
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