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Ein Panoramabild von den Auge eines weissen Schafes

Nichts verpassen!

Schon ist das Jahr 2023 wieder in vollem Gange und wir schmieden eifrig an unseren Ferienplänen für den Frühling, Sommer und Herbst. Egal in welcher Jahreszeit: Ferien zu Fuss oder auf dem Velosattel tun der Seele gut. In diesem Blogbeitrag stellen wir Ihnen Reiseziele vor, die einem nicht als Erstes in den Sinn kommen, aber auf jede Bucketlist gehören. Gerade wenn man mit der eigenen Muskelkraft unterwegs ist, darf man diese Destinationen nicht verpassen!
 

Das lernen Sie in diesem Blogbeitrag: 

  • Wo es in Europa noch leere Strände gibt. 
  • Warum es eine kleine Siedlung in Polen heute nicht mehr gibt. 
  • Was es mit toten Kühen in Irland auf sich hat. 
  • Warum das Wallis zum Bike-Mekka der Schweiz wird.
Nichts verpassen!
Eine Waldlichtung im Balkan.

Peaks of the Balkans

Neues Jahr, neue Abenteuer?

von Sarah Marthaler

Sie kennen bestimmt schon die klassischen Feriendestinationen am Mittelmeer wie Italien, Spanien oder Frankreich. Doch haben Sie sich im Hochsommer nicht auch schon mehr Ruhe in diesen Ländern gewünscht? Die Strände sind überfüllt, die beliebten Restaurants ausgebucht und selbst auf den Wanderwegen ist man selten allein. Wo bleibt da die Erholung?

Ein menschenleerer Strand in Albanien.

Hier sind die Strände noch (fast) menschenleer.

Das beinahe unberührte Osteuropa

Ob man es glaubt oder nicht, auch im Jahr 2023 gibt es in Europa beinahe unberührte Orte, die nicht nur eine entspanntere Auszeit, sondern auch eine neue Kultur zu bieten haben. Die Reisedestinationen Albanien und Montenegro tauchen in letzter Zeit vermehrt in den Medien auf.

Viele Reisende kommen begeistert zurück und erzählen von ihren Erlebnissen. Doch Trends brauchen Zeit, um sich zu etablieren. Für Albanien und Montenegro ist der Massentourismus noch ein Fremdwort. Das Jahr 2023 bietet somit die ideale Gelegenheit, beide Länder mit nur einer Reise zu erkunden.

Die Wanderreise hat spektakuläre Ausblicke zu bieten

Wanderungen auf schmalen Pfaden in einer spektakulären Landschaft.

Hohe Gipfel, stille Wälder und viel Wasser

Unsere Wanderreise „The peaks of the Balkans“ führt Sie zuerst in den Norden Albaniens nach Shkoder. Dort gleiten Sie mit einem Boot über den fjordähnlichen Komani-See, erkunden das Wildreservat des Gashi-Flusses und wandern über die Sommerweide Doberdol.

Bereits am dritten Tag erfolgt der erste Grenzübertritt nach Montenegro. Auch dieses Land steckt voller Überraschungen: Unverbaute Berge, moosbewachsene Kiefernwälder und ruhige Seen schmücken die Landschaft.

Der Komani-Stausee in Albanien

Schifffahrt auf dem Fjord ähnlichen Komani-See.


Die Rückreise nach Albanien erfolgt über eine uralte Route bis zum kleinen Dorf Theth. Mit einem Bad in den Gletschersteinbecken von Nderlysaj beenden Sie die Wandertour und reisen schliesslich in die moderne Hauptstadt Tirana. Die Übernachtungen erfolgen meist in authentischen Hirten- oder Berghütten. Bei grösseren Etappenorten sind Mittelklassehotels vorgesehen.

Albanien und Montenegro überrascht nicht nur mit seiner unberührten Natur, sondern auch kulturell. Wer also Abgelegenheit und neue Abenteuer sucht, hat mit dieser Reise genau das Richtige gefunden.

Auf dem Abstieg nach Theth.

Steiniger Abstieg nach Theth.

Entdecken Sie die Peaks of the Balkans

Veloferien: Stettin - Danzig

Unterwegs an der polnischen Ostseeküste.

von Werner Müller

Die Radreise zur alten Hansestadt Danzig beginnt in Stettin (Szczecin). Es lohnt sich, sich etwas Zeit für die Stadt an der Oder und am Dammschen See zu nehmen. Neben der hanseatisch geprägten Altstadt, monumentalen Bauwerken aus preussischer Zeit und dem nach 1945 im Renaissance-Stil wieder aufgebauten Stettiner Schloss ist auch die 2014 eingeweihte Philharmonie ein Augenmerk wert.

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Was tagsüber mit einer fast fensterlosen Milchglasfassade einer Ansammlung verschachtelter Pappkartons gleicht, lässt nachts dank unzähliger LED-Strahler hinter der Fassade mit spektakulären Beleuchtungseffekten an seiner festlichen Bestimmung keinen Zweifel. Im Jahr nach seiner Eröffnung wurde das Gebäude mit dem Mies-van-der-Rohe-Architekturpreis der Europäischen Union ausgezeichnet. Der zweijährlich vergebene Preis würdigt herausragende Leistungen europäischer Architekten.

Stettiner Philharmonie

Ein Bauwerk mit vielen Facetten. Die Stettiner Philharmonie.

Doch der eigentliche Zweck Ihrer Reise ist natürlich die Bewegung: Die polnische Ostseeküste, der Sie im Verlauf der nächsten Tage folgen, hat von der deutschen Grenze bis zur russischen Enklave Kaliningrad (Königsberg) fast 500 km feinsten Sandstrands zu bieten.

Darüber hinaus erwarten Sie herrliche Dünenlandschaften, ursprüngliche Küstenwälder und sehenswerte Kliffs und Steilküsten.

Schöner Waldradweg Richtung Danzig

Radweg durch einen idyllischen Waldabschnitt.

Polnische Sahara

Eines der bemerkenswertesten Naturschauspiele erleben Sie im Slowinzischen Nationalpark auf der auf der Nehrung zwischen dem Lebasee und der Ostsee. „Polnische Sahara“ wird die Lontzkedüne (polnisch Wydma Łącka) auch genannt. Die Wanderdüne ist etwa 1,3 Kilometer lang, 500 Meter breit und bis zu 42 Meter hoch.

Vom Wind Sandkorn für Sandkorn bewegt, verlagert sich die 550 ha grosse Fläche jährlich etwa 12 Meter gegen Osten. Die Düne ist eine erstklassige Touristenattraktion. Da der ganze Küstenabschnitt UNESCO-Biosphärenreservat ist, dürfen die markierten Wege allerdings nicht verlassen werden.

Bäume unter Sand in der Lontzke Düne.

Bäume werden vom Sand der Lontzkedüne verschlungen und sterben ab.

Ihren Namen hat die Düne von einer Siedlung, die vor langer Zeit von ihr verschluckt worden ist. Das Fischerdorf Lontzke, im 11. Jahrhundert erstmals in den Annalen erwähnt, musste im 16. Jahrhundert wegen der Wanderdüne und der Bedrohung durch Sturmfluten aufgegeben werden.

Aus der Nachfolgesiedlung entwickelte sich das heutige Leba, aktuell etwa sechs Kilometer östlich der Düne gelegen. Bei der derzeitigen Wandergeschwindigkeit dürfte also in etwa 500 Jahren wieder ein Umzug fällig sein.

Sanddüne an der Ostsee.

Zwölf Meter wandert die Düne jährlich ostwärts.

Danzig

Ziel Ihrer Reise ist die ehemalige Hansestadt Stadt Danzig (polnisch Gdańsk). Wenige Städte haben eine so wechselvolle Geschichte hinter sich. Seit dem Mittelalter war die Siedlung polnisch, unter der Herrschaft des Deutschordens, wieder polnisch, preussisch, freie Republik, dann wieder preussisch, ein Staat ("Freie Stadt Danzig" zwischen den Weltkriegen), deutsch (im 3. Reich) und seit 1945 wieder polnisch.

Leider wurde die historische Bausubstanz von Danzig im 2. Weltkrieg zu 90% zerstört. Dass Sie heute trotzdem durch eine überaus sehenswerte Altstadt schlendern können, ist also in erster Linie grossartiger Wiederaufbauarbeit zu verdanken.

Kirche in einer dicht besiedelten Stadt

Die Marienkirche, eine der grössten Hallenkirchen der Welt.

Stettin - Danzig buchen

Irlands Wicklow Way

Was lange währt, wird endlich gut.

von Günther Lämmerer

Obwohl der Wicklow Way im Jahr 1980 der erste offizielle Fernwanderweg Irlands war, führt er bis heute ein Schattendasein. Nicht ganz zu Recht wie wir finden, denn die Wanderung zum Marlay Park hat einiges zu bieten.

Wanderin auf dem Wicklow Way in grüner Landschaft. Wanderferien mit Eurotrek.

Irland ist für seine grünen Landschaften bekannt.

In Planung war der Weg bereits Jahrzehnte vor seiner offiziellen Eröffnung. Da Irlands Landwirte Wanderern weniger Sympathien entgegenbrachten als ihren Schafen, dauerte es etwas länger, bis eine passende Strecke gefunden werden konnte. Die ersten Abschnitte zwischen Clonegal und Tinahely können Sie dennoch getrost auslassen – die Landschaft ist zwar lieblich, aber der offizielle Weg führt weitgehend auf geteerten Strassen.

Spannend wird die Tour ab der kleinen Stadt Tinahely. Hier beginnt unsere Wanderung entlang des Wicklow Ways und dieser hat einige spannende Geschichten zu erzählen.

Grüne Hügel bei Tinahely.

Grüne Hügel, schöne Aussicht. Die kleine Stadt Tinahely liegt inmitten der grünen Hügel des County Wicklow.

Von toten Kühen und alten Mönchen

Das «Dying Cow Pub» hat seinen Namen einer lustigen Anekdote zu verdanken und auch das Farmhouse in Moyne ist ein authentischer Etappenort. Gemordet und gekämpft wurde in den Wäldern rund um die alte Zollstation von Glenmalure. Um Aufstände niederzuschlagen und um Truppen besser versorgen zu können, liessen die englischen Besatzer Strassen quer durch die Wälder schlagen. Gleich neben dem Hotel zeugen Ruinen eines alten Forts heute noch von dieser blutigen Zeit.

Weiter geht es zu den alten Bauwerken von Glendalough. Über Jahrhunderte fanden hier Mönche und Einsiedler Ruhe und Andacht. Mit seinem hübschen See und den spannenden Hinterlassenschaften aus längst vergangenen Tagen ist dieses Tal eine überaus spannende Zwischenstation.

Lugnaquillia Mountain. Naturstrasse durch die Berglandschaft.

Wanderung vorbei am Lugnaquillia Mountain zum Lugduff Gap.

Höhenflug nach Dublin

Auf dem Weg zum Marley Park vor den Toren Dublins nimmt die Wanderung im Wicklow Mountain Nationalpark endgültig Fahrt auf. Schmale Stege führen durch sumpfige Wälder und Sie wandern vorbei an kleinen Seen und hohen Wasserfällen.

Absolutes Highlight ist die Wanderung hoch zum Djouce Mountain. In der Ferne erahnen Sie hier an schönen Tagen die Küste Englands. Am Wegrand blüht Heide und langsam aber sicher kommen die Dächer von Dublin in Sicht, wo die Wanderung entlang des Wicklow Way ein Ende findet.

Ausblick vom Djouce Mountain zum Lough Dan.

Aufstieg zum Djouce Mountain mit Blick auf den Lough Dan.

Wanderreise auf dem Wicklow Way buchen

Valais Alpine Bike

Der nächste Schritt.

von Reto Zingg

Es braucht immer wieder neue Ziele im Leben. Gerade zu Beginn des neuen Jahres sind wir bemüht, unsere Grenzen neu auszustecken und einen Schritt weiterzukommen. Das gelingt bekanntlich nicht immer.
Doch wenn es um die spassigen Dinge im Leben geht, ist die Erfolgsquote meist besser. Wenn Sie begeisterter Biker oder Bikerin sind und in dieser Sportart aufs nächste Level kommen wollen, haben wir die Lösung. Mit der Valais Alpine Bike gibt es eine Biketour für Fortgeschrittene, die von Bikern für Biker konzipiert wurde.

Ein Mann steht auf einem Felsen mit einer Berglandschaft im Hintergrund und jubelt.

Auf zu neuen Taten!

Bahn hoch, Bike runter

Die Tour ist voller Highlights. Sie bewegen sich mit ihrem Bike auch in einem der spektakulärsten Landschaftsräume Europas. Immer wieder lassen die Ausblicke auf die 4000er des Wallis das Herz höherschlagen.

Doch dafür bleibt oft gar keine Zeit. Zu lang sind die Abfahrten auf den Singletrails und erfordern ein gewisses Mass an Konzentration.

Valais Bike

Zwei Biker im Wald in der Moosalp Region.

Die Routenführung setzt neue Massstäbe. Es geht bei dieser Tour vor allem um eines. Shredding! Höhenmeter können oft durch Seilbahnen überwunden werden. Neben der Bergstation findet sich oft ein Flowtrail. 

Und wer noch nicht genug hat, kann an der Talstation einfach nochmals hochfahren und die Abfahrt wiederholen. Das Wallis ist ein Bike-Mekka und die Valais Alpine Bike führt Sie zu den Hotspots dieses Sports.

Ein Flowtrail speziell gemacht für Biker im Hochland des Kantons Wallis.

Ein Flowtrail bei der Lauchernalp. Extra gemacht für Abfahrten mit dem Bike.

In die Seitentäler des Wallis

Auf dem Weg lernen Sie aber auch weniger bekannte Flecken des Wallis kennen. Vom Rhonetal aus geht es in die seitlichen Arme des Bergkantons hinein. Über hohe Pässe und entlang riesiger Bergseen. Die Höhenunterschiede sind gigantisch. Von 500 Metern unten im Rhonetal gehts bis auf fast 3000 Meter am Corne de Sorebois im Val d’Anniviers.

Wenn Sie im Jahr 2023 wirklich einen Vorsatz durchziehen wollen, dann fahren Sie diese Tour und bringen Sie ihre Bikeskills auf das nächste Level!

Mystische Stimmung am Stausee Lac de Moiry.

Mystisch liegt der Lac de Moiry im Nebel. Das Val d'Anniviers ist eines der Täler, das Sie auf der Valais Alpine Bike erkunden.

Die Valais Alpine Bike mit Eurotrek

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