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Erlebnisreiche Tal- und Bergwelt

Vom Bodensee über die lieblichen Obst- und Weinbauregionen des Thurgaus und das hügelige Appenzellerland bis hin zum Alpsteinmassiv mit dem majestätischen Säntis ändert die Landschaft stetig ihr Gesicht.

Das «Schwäbische Meer», wie der Bodensee auch genannt wird, gehört dabei ebenso zu den sehenswerten Naturdenkmälern wie der Rheinfall, der bei Schaffhausen als grösster Wasserfall Europas in die Tiefe fällt.

Mystischer aber nicht minder bezaubernd ist der Klöntalersee, ein durch einen Bergsturz entstandener Natursee im Glarnerland. Über den engen Tälern und steilen Bergflanken des «Zigerschlitz», wie der Kanton Glarus genannt wird, thront der Tödi mit ewigem Eis und Schnee. Die grösste Attraktion jedoch ist bestimmt das Elmer Martinsloch. Zweimal im Jahr schickt die Sonne ihre Strahlen in einem atemberauenden Naturschauspiel durch das 16 Meter grosse Loch in den Tschingelhörnern.

Fünfköpfige Familie mit ihren Fahrrädern, unterwegs in Arbon.

Unweit davon präsentiert sich hoch über dem Walensee spektakulär und anmutig die Bergkette mit den Kurfirsten, hinter der sich das Naturparadies Toggenburg erstreckt. Das Zürcher Weinland mit seinen goldenen Rebbergen, die idyllischen Waldseen, die Auen der Thur, der Greifensee, die Aussichtsberge Pfannenstiel und Bachtel und schliesslich die Goldküste am Zürichsee schliessen die Region nach Westen hin ab.

Sehenswürdigkeiten

Die Menschen haben im Verlaufe der Geschichte auch in der Ostschweiz früh ihre Spuren hinterlassen. Am Bodensee siedelten bereits die Pfahlbauer, im Mittelalter entstanden Burger und Schlösser, von denen heute noch viele erhalten sind und einige besucht werden können. Schloss Salenstein mit dem Napoleonmuseum hoch über dem Bodensee etwa, aber auch Schloss Vaduz in Liechtenstein und Burg Hohenklingen bei Stein am Rhein. Einen Besuch wert ist auch das ehemalige Kloster Kartause Ittingen.

Der Stiftsbezirk St. Gallen gehört als architektonische Verkörperung einer weit über 1000-jährigen Geschichte sogar zum UNESCO-Weltkulturerbe; weltbekannt ist die St. Galler Stiftsbiliothek. Reizvolle Stadtbilder findet man in der Ostschweiz viele, die bekanntesten sind neben dem erwähnten St. Gallen bestimmt Appenzell, Stein am Rhein, Schaffhausen, Rapperswil und Glarus.

Ein Geheimtipp ist Werdenberg im St. Galler Rheintal; nicht nur wegen des prächtigen Schlosses, sondern weil es als älteste Holzsiedlung der Schweiz und die wohl kleinste Stadt der Welt gilt. Heute macht sich die Ostschweiz mit moderner Architektur einen Namen. Beliebte Sehenswürdigkeiten sind auch die Schwebebahn auf den Säntis, der Klangweg im Toggenburg, ein Witzweg und verschiedene Themenwege rund ums Brauchtum.

Ausflugsboot bei Stein am Rhein

Spezialitäten

Ostschweizer mögen es bodenständig, auch auf dem Teller. Ihre traditionellen, naturnahen Spezialitäten sind weit über die Region hinaus bekannt. Allen voran die St. Galler Bratwurst, der Appenzeller Käse und das Zürcher Geschnetzelte. Aber auch der Toggenburger Schlorzifladen, die Liechtensteiner Käsknöpfle, die Glarner Zigerhörnli und der Ziger und die Schaffhauser Rieslingsuppe mit Riesling-Silvaner aus dem Schaffhauser Blauburgunerland gehören zum kulinarischen Stolz der Region.

Süsses gibt’s im Appenzell mit dem Biber und im «Zigerschlitz» mit der Glarner Pastete. Fehlt nur noch der «Most» aus den Apfelplantagen Mostindiens, wie der Thurgau auch genannt wird.

Zwei Paare unterwegs in den Bergen

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Prisca Jaisli

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