Zum Inhalt
Zur Fusszeile
Vier Wanderer machen eine Pause auf einem Berg mit schönem Panorama.

Kopfkino

Inspirierende Gedankenreisen

Kennen Sie das auch? Eine Melodie erklingt und schon gehen die Gedanken auf Reisen. Bücher, Lieder oder Filme wecken Fernweh und machen Lust unbekannte Orte mit eigenen Augen zu sehen. Falls Sie kurz vor den Sommerferien noch unentschlossen sind, helfen Ihnen unsere Anekdoten sicher, um sich spontan für ein Reiseziel zu entscheiden.

Und ich denke, eine Pause haben wir uns alle verdient! Wenn es schon nicht auf dem Velo oder zu Fuss, dann ja vielleicht zu Hause auf dem Balkon bei einer kleinen Gedankenreise. Bühne frei für das Kopfkino.

Ein Bild der Stadt Bern aus der Vogelperspektive. Verschiedene Dächer von alten Häusern die aneinader gebaut sind.

Mein Name ist Eugen

Ganz im Stile unserer geschätzten Eurotrek-Velofahrer*innen machen sich in diesem legendären Schweizer Kinohit die Lausbuben Eugen, Wrigley, Bäschteli und Eduard mit dem Velo auf eine Reise durch die halbe Schweiz. Leider mussten sich die vier Jungs aber ohne ausgeklüngeltes Kartenmaterial und Gepäcktransport auf die Reise machen. Ein bequemes E-Bike gab es zu dieser Zeit blöderweise auch noch nicht.

Nichtdestotrotz erreichen Sie nach Begegnungen mit der Polizei und der Verfolgung von besorgten Eltern  Zürich, wo Sie «Fritzli Bühler» finden müssen, der im Besitz einer geheimen Schatzkarte sein soll. Dieser verschwindet nach seiner Aufspürung aber spurlos, weshalb die vier Buben mit leeren Händen die Heimreise zu Ihren Eltern antreten müssen.

Dieser Dialektfilm des bekannten Schweizer Regisseurs Michael Steiner macht Laune aufs Velofahren und auf das Entdecken der eigenen Heimat und ist einer der bedeutendsten und erfolgreichsten Schweizer Kinofilme.

Blick über die Stadt Zürich. Aktivferien mit Eurotrek.

Veloreisen über die Alpen

Bergpanorama des Furkapasses mit vorliegender Strasse im Wallis.

James Bond-Schauplätze

Im Namen Ihrer Majestät ist James Bond mehrmals in die Schweiz gereist. Unvergessen ist die Verfolgungsjagd mit Goldfinger auf dem Furkapass, der Sprung von der Staumauer im Verzasca Tal oder der Showdown mit Blofeld auf dem Schilthorn.

Kein anderes Land der Welt besuchte Grossbritanniens berühmtester Geheimagent derart oft wie die Schweiz. Das überrascht wenig, denn Bond-Schaffer Ian Flemming lebte hier einige Jahre. Allerdings sah er die neutrale Schweiz und ihre Rolle in der Welt überaus kritisch. Entsprechend muss unser Land häufig als Geheimversteck für Bösewichte herhalten, in denen sich 007über einige Jahrzehnte immer wieder packende Showdowns lieferte.

Gute Werbung waren die Bond-Streifen aber allemal, denn die Bilder der Schweizer Bergwelt ziehen heute noch Fans aus der ganzen Welt an, die die Schauplätze der Filme besuchen möchten. Es dauerte allerdings einen Moment, bis man hierzulanden begriff, dass man mit diesen Filmen in Sachen Marketing einen Jackpot gezogen hatte.

1964, bei den Dreharbeiten zu Goldfinger, hatte die Produktionsgesellschaft Mühe, in Andermatt ein Hotel für die Crew zu finden. Im Dorf hielt man das Ganze für wenig seriös und hatte Angst, auf unbezahlten Rechnungen sitzen zu bleiben.

Passstrasse duch die Berglandschaft

Besuchen Sie die Schauplätze der James Bond Filme

Bootsfahrt auf dem Thunersee mit Ausblick auf die Burg und das Dörfchen.

Herr der Ringe

Wer an die Landschaften im 3-teiligen Kinoblockbuster Herr der Ringe denkt, träumt nicht selten von Neuseeland. Wie oft sieht man die faszinierenden Landschafen im Einklang des epischen Soundtracks, der den Film durch die ganze Zeit begleitet.

Zugegeben, viele Szenen wurden im Inselstaat auf der anderen Seite der Erde gedreht. Doch die Inspiration für seine in den Büchern beschriebenen Landschaften, holte sich Herr der Ringe Schöpfer J.R.R. Tolkien im Berner Oberland. Genauer: im Lauterbrunnental. Die weltbekannte Landschaft mit Ihren steilen Felswänden und hohen Wasserfällen entdeckte der Schriftsteller im Jahre 1911 als 19-Jähriger jugendlicher bei einer Reise durch die Schweiz. Seitdem hat Ihn das Berner Oberland nicht mehr losgelassen und wurde in seiner «Herr der Ringe-Trillogie» ab 1954 verewigt.

Wenn man sich den Film jetzt wieder einmal zu Gemüte führt, entdeckt der aufmerksame Zuschauer in der Hauptstadt «Bruchtal» - Heimat der Elfen - ein ganz grosses Stück Schweizer Heimat.

Aussicht auf eine Blumenwiese und einen Wasserfall. Aktivferien mit Eurotrek.

Besuchen Sie das Berner Oberland

Zwei Wanderer mit Hund auf Wanderung in den Bergen

Das Schellen-Ursli hat mich in meiner Kindheit kaltgelassen. Doch wie es der Zufall so will, bin ich Jahre später bei einem Ausflug ins Bündnerland darauf aufmerksam geworden.

Werner Müller

Werner Müller

Schellen-Ursli

Das Buch vom Schellen-Ursli erschien 1945 und war von Beginn weg ein Erfolg. Die eingängige Geschichte von Selina Chönz wurde überall in der Welt verstanden und die herausragenden Grafiken von Alois Carigiet taten ihr Übriges, um dem Buch einen festen Platz unter den bekanntesten Schweizer Kinderbüchern zu sichern. Ich selbst bin aber ohne diese Geschichte aufgewachsen.

Obwohl ich viele Bücher hatte, kannte ich dieses allenfalls vom Sehen. Als junger Erwachsener stiess ich dann beim Warten auf das Postauto in einem Souvenirshop, irgendwo in Graubünden, auf eine Miniausgabe dieses Buches. Um eine Bildungslücke zu füllen habe ich es mir gekauft. Und es gefiel mir. Ich war entzückt, Geschichte und Bilder taten auch im Kleinformat ihre Wirkung und liessen in meiner Fantasie ein Graubünden entstehen, das es mit Sicherheit so nie gegeben hat.

Seit diesen fernen Zeiten bin ich noch oft im Kanton Graubünden gewesen. Und sporadisch fällt mir beim Anblick eines schönen Engadiner Hauses auch diese Geschichte wieder ein. Die Fantasie bereichert die Gegenwart und wird wiederum von dieser angeregt. Und am Ende ist es auch diese Interaktion, welche die Lust am Reisen zu einem schönen Teil erklärt.

Wanderwege mit wunderschönem Ausblick auf die Berglandschaft des Engadins.

Aktivferien im Engadin

Wunderschöne Promenade am Genfersee.

Frankenstein

Die wilde Verfolgungsjagd beginnt zwar an der Universität von Ingolstadt, wo Doktor Frankenstein sein Monster aus Leichenteilen zusammenbastelt und zum Leben erweckt, doch viele der Schlüsselszenen spielen am Genfersee, wo die Authorin Mary Shelley die Inspiration für diesen Roman fand.

Bemerkenswert dabei ist, dass es im Jahr 1816 wegen eines Vulkanausbruchs in Indonesien keinen wirklichen Sommer gab. Es war kalt, stürmisch und mitten im Sommer fiel plötzlich Schnee. Diese garstige Stimmung hat die Authorin wohl in die passende Stimmung versetzt, um einen der ganz grossen Klassiker der Literaturgeschichte zu verfassen.

Die Geschichte von Frankenstein kommt auch über 200 Jahre nach der Erscheinung kein bisschen altbacken daher und zählt zu Recht zu den grossen Klassikern der Literatur.

Häuserreihe zwischen den Reben mit Blick auf den See

Reisen am Genfersee

Hütte in einem Weinberg mit blauen Weintrauben.

Als Walliserin kommt man um Hansrüedi und Sina nicht herum. Sobald die beiden zu singen beginnen, krieg ich Heimweh.

Eurotrek-Mitarbeiterin Romaine Bayard

Romaine Bayard

Z'Hansrüedi

Wenn man an Walliser Musik denkt, kommen einem als erstes Sina oder Stefanie Heinzmann in den Sinn. Allerdings gibt es einen Musiker /Entertainer, welchen jeder Walliser kennt und der nicht mehr wegzudenken ist: z Hansrüedi. Er gehört mittlerweile zum Walliser Kulturgut und sobald seine Lieder wie «Walliser Sunna, Walliser Wii» oder «13 Stärnä» im Dorffest oder Radio gespielt werden, gibt es kein Halten mehr.  Mit seinen Walliser deutschen Texten und der Handorgel im Gepäck, begeistert er Jung und Alt.

Einer seiner Lieblingsorte ist die Belalp. In seinem Lied «Paradis» singt er « uf der Belalp rägt mi nix meh üf, ich bi im Paradis» und lässt die Ruhe und einzigartige Landschaft dort oben auf sich wirken. Da können wir ihm nur zustimmen. Die atemberaubende Aussicht auf den Aletschgletscher, über dem Rhonetal bis hin zum Matterhorn lassen einen wirklich wie im Paradise erscheinen. Heimat und Tradition treffen sich hier und zu Recht gehört dieser schöne Flecken zum UNESCO Welterbe.

Also lasst es euch nicht nehmen, bei einem guten Glas Wein auf der Belalp ein Lied vom Hansrüädi zu hören und sich der Wallisertradition vollkommen hinzugeben.

Bild eines Tannenwaldes auf einem Berg

Aktivreisen im Wallis

Ein Baum steht direkt vor einem schneebedecktem Bergmassiv.

Alperose - Polo Hofer

«Der See von oben, die Berge von unten, die Kirche von aussen und die Beiz von innen!» dieses Motto hat Polo Hofer zu Lebzeiten intensiv in die Tat umgesetzt und damit Inspiration für einige der besten Mundartsongs aller Zeiten gefunden.

Wie genau sich dieses Motto mit einer Wanderung zum Blüemlisalpgletscher vereinbaren lässt, hätte uns noch interessiert. Zumindest einmal hat Polo Nationale die Wanderstiefel geschnürt und ist über das Hohtürli gewandert. Beim Abstieg hinunter nach Kandersteg erwarteten ihn dann ja zumindest einige tolle Ausblicke auf den Oeschinensee und so wie wir den guten alten Polo kannten, hat er den langen Wandertag in einer Beiz abgeschlossen.

«Alperose» ist auf alle Fälle der perfekte Soundtrack für eine Wanderung am Bärentrek. Und wenn Ihnen dieser Ohrwurm zum Hals heraushängt, erwartet Sie bei der nächsten Etappe mit dem Vogellisi gleich das Adelbodener Pendant 😉.

Strahlend blauer Oeschinensee.

Aktivreisen im Berner Oberland

Bei Buchung einer Reise erhalten Sie jetzt spezielle Konditionen.