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Zwei Wanderer mit Rucksäcken auf Bergweg vorbei an Holzzaun und Alphütten, umgeben von Wald und Bergen in der Ostschweiz.

Wanderferien: Via Alpina Ostschweiz von Silvia

Ländle, Rheintal und Glarnerland

Wir haben die Ostschweiz zu Fuss erlebt: Auf der 6-tägigen Wanderung auf der Via Alpina von Vaduz nach Linthal erwartete uns eine abwechslungsreiche Mischung aus alpiner Natur, idyllischen Bergdörfern und unerwarteten Herausforderungen. Die Route führt von Liechtenstein über das Sarganserland bis ins Glarnerland, vorbei an historischen Orten, abgelegenen Tälern und eindrücklichen Naturphänomenen. Trotz wechselhaftem Wetter im September war die Reise gut machbar und bot viele unvergessliche Momente.

Highlights der Reise 

  • Ruine Wartau
  • Chüebodensee (Ersatzwanderung)
  • Martinsloch
  • Tierbegegnungen
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Wir waren vom 08.09. bis 12.09.2025 unterwegs. Das Wetter war bereits etwas wechselhaft, aber die Wanderung war gut machbar. Stabilere Bedingungen gibt es eher in den Sommermonaten.

Mittelschwer bis anspruchsvoll. Einige Etappen beinhalten lange Anstiege und erfordern gute Kondition, Schwindelfreiheit sowie Flexibilität bei Wetterumschwüngen.

Klassische Schweizer Küche in den Berghotels, ideal nach langen Wandertagen.

Besonders praktisch: Verpflegung unterwegs wie Sandwiches im Restaurant Ämpächli. Die Verpflegung sollte jedoch noch im Dorf gekauft werden, da es unterwegs nicht viele Einkehrmöglichkeiten gibt.

Tag 1: Anreise nach Vaduz

Unsere Reise begann mit der Anreise nach Vaduz. Nach dem Einchecken im Giessen Hotel & Coffeehouse genossen wir die ruhige Atmosphäre und stimmten uns gemütlich auf die kommenden Wandertage ein.

Oranges Via Alpina Wanderschild mit Zielen und Gehzeiten von Vaduz zu verschiedenen Schweizer Orten, an einem Mast befestigt.

Anreise nach Vaduz - Startort der Via Alpina quer durch die Schweiz

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Giessen Hotel & Coffeehouse

Tag 2: Vaduz - Sargans

Am ersten Wandertag ging es von Vaduz nach Sargans. Die Landschaft präsentierte sich über lange Abschnitte hinweg eher schlicht und wenig abwechslungsreich, bot jedoch einen angenehmen und unkomplizierten Einstieg in die Tour. Die Strecke eignete sich perfekt, um sich an das mehrtägige Wandern zu gewöhnen.

Zwei Wanderer mit Rucksäcken posieren unter einem Liechtenstein-Schweiz-Grenzschild auf einer überdachten Holzbrücke mit diagonalen Balken.

Gleich zu beginn überquert man die Grenze zwischen Liechtenstein und der Schweiz

Unterwegs begegneten wir immer wieder kleinen Tieren wie Fröschen und Eichhörnchen. Ein Highlight war die Ruine Wartau, die einen schönen Blick über das Tal bot. In Azmoos legten wir eine Pause im «Kafi Zentrum» ein.

Nach der Wanderung gönnten wir uns noch ein besonderes Erlebnis: Ein Besuch im Thermalbad Bad Ragaz, das wir bequem in nur etwa 5 Minuten mit dem Zug erreichen konnten.

Steinturm auf bewaldetem Hügel, umgeben von grünen Wiesen und Wegen. Alpenberge erheben sich im Hintergrund unter bewölktem Himmel.

Ruine Wartau

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ca. 4–5 Stunden

Hotel Post, Sargans

  • Ruine Wartau
  • Kafi Zentrum Azmoos
  • Thermalbad Bad Ragaz

Tag 3: Sargans - Weisstannen

Die Etappe von Sargans ins Weisstannental hatte es bereits etwas mehr in sich. Besonders herausfordernd war der Abschnitt zwischen Mels und Vermol, wo es konstant bergauf ging.

Wichtig zu wissen: Bis Schwendi im Weisstannental gibt es kaum Einkehrmöglichkeiten, weshalb man genügend Verpflegung dabeihaben sollte.

Drei lächelnde Wanderer in Regenjacken mit Kapuzen stehen in einem grünen Wald. Sie tragen Rucksäcke auf der Via Alpina in der Ostschweiz.

Gute Laune trotz Regen

Die Landschaft wurde zunehmend alpiner und ursprünglicher. Wir wanderten durch Waldabschnitte und trafen auf zahlreiche Kühe auf den Weiden, die ein typisches Bild der Region darstellen. Immer tiefer tauchten wir ins einsame Weisstannental ein, bis wir dann auch schon an unserem heutigen Etappenort ankamen.

Grünes Alpental mit Nebel zwischen bewaldeten Bergen. Wiesen und vereinzelte Bäume auf den Hängen unter bewölktem Himmel.

Nebliges Weisstannental

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ca. 5 Stunden

Hotel Gemse, Weisstannen

  • Berganstieg bei Mels
  • abgelegenes Weisstannental
  • Tierbegegnungen

Tag 4: Weisstannen - Elm

An diesem Tag spielte das Wetter nicht mit: Es regnete und die geplante Wanderung über den Foopass war zu gefährlich.

Wir entschieden uns deshalb spontan für eine Alternative: Mit dem Bus fuhren wir von Weisstannen via Sargans nach Elm (ca. 2 Stunden) und machten dort eine Rundwanderung zum Chüebodensee.

Kleiner Bergsee in einem grasbewachsenen Tal mit felsigen Gipfeln und Nebel. Ein Wanderweg schlängelt sich durch die Alpenlandschaft.

Idyllisch gelegen - der Bergsee Chüebodensee

Diese Ersatzroute entpuppte sich als eines der absoluten Highlights der Reise. Die Landschaft rund um den See war wunderschön und ruhig – trotz des Wetters ein unvergessliches Erlebnis.

Ein guter Tipp für solche Bedingungen: Eine Thermosflasche mit warmem Tee wäre ideal gewesen. Verpflegung konnten wir im Restaurant Ämpächli besorgen, wo es unter anderem Sandwiches gab.

Neblige Almwiese mit vereinzelten Bäumen und Schafen auf grünen Hängen. Dichter Nebel verdeckt die Berggipfel im Hintergrund.

Neblige Herbststimmung

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Wir haben eine alternative Wanderung gemacht. Die Standard-Etappe würde ca. 7 - 8 Stunden dauern.

Hotel Segnes, Elm

  • Chüebodensee
  • alternative Route
  • alpine Landschaft

Tag 5: Elm - Linthal

Die letzte Etappe sollte uns über den Richetlipass nach Linthal führen, doch das Wetter machte uns leider erneut einen Strich durch die Rechnung: Dichter Nebel verhinderte heute die sichere Weiterwanderung.

Während wir im Tal noch mit Sonnenschein verwöhnt wurden, entschieden wir uns kurz vor dem Pass umzudrehen, da die Sicht zu schlecht war und das Gelände zu gefährlich wurde.

Traditionelle Holzchalets verstreut auf grünen Almwiesen mit Berggipfeln und Wolken im Hintergrund. Via Alpina Route in der Ostschweiz.

Sonniger Start in Elm...

Auf dem Rückweg hatten wir eine unerwartete Begegnung mit einem Jäger, der eine geschossene Gämse im Rucksack trug. Das war ein eindrücklicher und seltener Augenblick.

Von Elm nahmen wir den Bus und Zug nach Linthal, wo wir den letzten Abend entspannt ausklingen liessen. Auch wenn die geplante Route nicht vollständig gewandert werden konnte, war es die richtige Entscheidung in Bezug auf unsere Sicherheit.

Zwei Wanderinnen mit Rucksäcken und Wanderstöcken auf einer nebligen Almwiese in der Ostschweiz. Felsige Hänge und Nebel im Hintergrund.

doch in den Bergen war dichter Nebel

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Geplant ca. 7.5 Stunden (abgebrochen wegen schlechtem Wetter)

Hotel Adler, Linthal

  • Wettererlebnis
  • Sonne zum Start der Etappe

Tag 6: Abreise

Nach einer letzten Übernachtung in Linthal traten wir die Heimreise an. Trotz einiger wetterbedingter Anpassungen bleibt die Reise als abwechslungsreiches und intensives Wandererlebnis in Erinnerung.

Alpentalblick bei Sargans mit grünen Wiesen, Wäldern und einer Stadt im Tal. Berge in tiefen Wolken unter bedecktem Himmel.

Zusammenfassung in einem Bild: Bergidylle und Nebel

Fazit

Die 6-tägige Wanderung auf der Via Alpina durch die Ostschweiz war eine spannende Mischung aus Planung, Flexibilität und Naturerlebnis. Das wechselhafte Septemberwetter stellte uns vor Herausforderungen, machte die Reise aber gleichzeitig abwechslungsreich und authentisch.

Besonders in Erinnerung bleiben die spontanen Anpassungen der Route, das Highlight rund um den Chüebodensee sowie die vielen kleinen und grossen Begegnungen unterwegs, von Tieren bis zu überraschenden Erlebnissen.

Eine ideale Reise für alle, die nicht nur die Alpen entdecken, sondern auch mit unvorhergesehenen Situationen flexibel umgehen können.

Wanderer mit Rucksack und Mütze auf Schotterweg in Almwiese, fotografiert neblige Berggipfel mit Wäldern in der Ostschweiz.

Blick in die tiefen Täler

Professionelles Porträt von Silvia Santoro mit schulterlangen rotbraunen Haaren, weißem Oberteil und kleinen Ohrringen, warm lächelnd.

Möchten Sie diese Reise buchen? Wir sind gerne für Sie da.

Silvia Santoro

Eurotrek AG
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Drei Wanderer gehen entlang eines schmalen Felsgrats am Stanserhorn mit dramatischen Kalksteinfelsen und Schweizer Alpengipfeln im Hintergrund.
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