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Schotterweg entlang der Küste mit bunten Strandhütten links und Sandstrand rechts unter bewölktem Himmel am Österlenleden.

Wanderferien: Österlenleden von Selina und Nicolas

Küstenwandern im Süden Schwedens

Der Österlenleden ist ein malerischer Wanderweg in der Region Skåne im Süden Schwedens. Die Route führte uns durch abwechslungsreiche Natur mit Sandstränden, Klippen, Wäldern und Apfelplantagen. Entlang des Weges liegen charmante Dörfer wie Simrishamn und Kivik, die für ihre Kunst, Kultur und regionale Küche bekannt sind. Begleiten Sie Selina und Nicolas auf ihrer Wandertour durch Südschweden.

Highlights der Reise 

  • Ales stenar (Steine von Ale)
  • Weisse Sandstrände
  • Stenshuvud-Nationalpark
  • Tockabjärs källa (natürliche Kaltwasserquelle)
Karte des Österlenleden Wanderwegs in Südschweden entlang der Ostseeküste, der die Orte Brösarp, Kivik, Simrishamn, Skillinge, Kåseberga und Ystad verbindet.
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Die optimale Reisezeit für eine Wanderung auf dem Österlenleden ist zwischen Mai und September, wobei vor allem im Juli und August (Hochsaison) viele Touristen auf dem Wanderweg unterwegs sind.

Die Schwierigkeit ist als mittel einzustufen. Die Pfade sind generell gut ausgebaut und gut beschildert. Der Pfad führt jedoch teilweise über losen Sand. Steile Berganstiege gibt es kaum.

Apfel in all seinen Varianten: Apfelsaft, Apfelwein, Marmeladen sowie Gepäck mit Apfel

Tag 1: Anreise nach Ystad

Noch nicht gewandert, aber schon einiges erlebt

Bereits am Anreisetag lassen sich einige Sehenswürdigkeiten entdecken. Man ist zwar noch nicht auf dem Österlenleden unterwegs, jedoch bietet auch die Zugfahrt durch den Süden Schwedens schöne Einblicke in die Landschaft. Empfehlenswert ist ein Stopp in Kopenhagen, um die Stadt zu besichtigen. Die dänische Hauptstadt begeistert mit ihrem maritimen Flair, bunten Häusern wie am Nyhavn und bekannten Sehenswürdigkeiten wie der Kleinen Meerjungfrau. Von Kopenhagen gelangt man dann in circa 2 Stunden mit dem Zug nach Ystad.

Sonnige Ansicht von Kopenhagens Nyhavn-Hafen mit bunten historischen Gebäuden, Kanalbooten, Straßencafés und Touristen entlang der Uferpromenade.

Zwischenstopp in Kopenhagen im berühmten Nyhavn

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Prins Carl Hotels. Das Hotel liegt inmitten des schönen Ortes Ystad unweit vom Bahnhof entfernt.

Ystad lädt zum Schlendern und Geniessen ein. Eine ruhige Stadt mit vielen klassischen Gebäuden.

Tag 2: Ystad – Kåseberga

Erst Stadt, dann Strand – und das Meer stets zur Rechten

Zum Start der Wanderung ging es zuerst in Richtung Bahnhof von Ystad. Von dort gelangten wir über eine Brücke in das Hafengebiet der Stadt. Nach etwa einem Kilometer erreichten wir schliesslich die Küste und ab hier verlief der Weg stets am Wasser entlang: zuerst ganz entspannt auf einem Kiesweg, später auf Sandwegen.

Sandstrand mit grüner Vegetation links, Informationsschildern in der Mitte und ruhiger See unter bewölktem Himmel. Blick entlang des Österlenleden.

Von Ystad erreicht man in nur kurzer Zeit den Strand

Nach etwa zehn Kilometern führte der Weg durch ein Militärgebiet. Hier durchzulaufen ist erlaubt und durchaus empfehlenswert, denn man hat zu jeder Zeit die Ostsee im Blick. Ab und an kann es vorkommen, dass das Gelände gesperrt ist. In diesem Fall verläuft ein Wanderweg um das Gelände herum.

Nach dem Passieren des Militärgeländes setzte sich die Wanderung zunächst flach durch weite, offene Graslandschaften fort. Gegen Ende der Etappe begann der Pfad schliesslich leicht anzusteigen und führte auf einen Hügel hinauf. Oben eröffnete sich uns ein überwältigender Blick auf die schroff abfallenden Klippen und das weite Meer. 

Später erreichten wir unser heutiges Highlight: den Ales stenar – ein über 1’400 Jahre altes Steindenkmal. Kurz danach wanderten wir bergab, direkt an den Hafen von Kåseberga.

Wanderin auf grüner Küstenklippe am Österlenleden zwischen Ystad und Kåseberga, mit ruhigem Meer und bewölktem Himmel.

Eindrückliches Panorama entlang der Klippen

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ca. 5.5 Stunden reine Wanderzeit für rund 20 km

Ales BnB. Das BnB liegt etwas ausserhalb des Ortes und wurde ganz frisch eröffnet.

Ales stenar – Steine von Ales

Tag 3: Kåseberga – Skillinge

Dorfidylle trifft Wadentraining

Heute ging es zuerst ein Stück der Strasse entlang ins Zentrum von Kåseberga. Dort wanderten wir dem Küstenweg entlang auf einen Hügel, von dem es kurz darauf über Stufen wieder hinunter an den Strand ging. Zunächst führte der Weg rund zwei Kilometer über einen rauen Steinstrand. Anschliessend liessen wir die Küste hinter uns und erreichten das kleine, verschlafene Dorf Löderups Strandbad.

Holztreppe mit Geländer führt einen grasbewachsenen Hang hinunter zu einem Kieselstrand. Die Ostsee erstreckt sich bis zum Horizont unter bewölktem Himmel.

Holztreppe an den Strand bei Kåseberga

Nach einem Abstecher über ein Feld und durch einen Wald erreichten wir erneut den Strand. Hier wanderten wir etwa acht Kilometer auf einem traumhaften, weissen Sandstrand. Das letzte Stück der Etappe führte nochmals über einen Schotterweg bis nach Skillinge, wo sich bei schönem Wetter viele Möwen und Schwäne im Wasser tummeln. Am Hafen von Skillinge wurden wir schliesslich von unserem heutigen Gastgeber abgeholt, da das Lunkaberg BnB etwas ausserhalb des Dorfes liegt.

Schotterweg führt zu beleuchtetem Bauernhaus in der Dämmerung. Gelb blühende Sträucher säumen die rechte Seite, Bäume rahmen die Szene unter lila Abendhimmel.

Das Lunkaberg BnB im Abendlicht

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ca. 5 Stunden reine Wanderzeit für rund 21 km

Lunkaberg BnB. Traumhaftes BnB zwischen weiten Feldern.

Langer weisser Sandstrand zwischen Löderups strandbad und Skillinge

Tag 4: Skillinge – Simrishamn

Plan B führt über Asphalt – Südschweden bleibt trotzdem hübsch

Nach dem Frühstück verliessen wir das sehr schöne BnB und wanderten die Strasse hinunter in Richtung Skillinge. Hier hat man dann die Wahl: Küstenweg oder asphaltierter Weg entlang der Hauptstrasse nach Brantevik. Da der Weg an der Küste aufgrund eines Unwetters nur schwer begehbar und die Wiederherrichtung noch im Gange war, entschieden wir uns für den asphaltierten Weg. Nichtsdestotrotz hat man auch von der Hauptstrasse aus immer wieder schöne Aussichten auf das Meer und die weite Landschaft Südschwedens.

Asphaltierter Radweg entlang grüner Weiden und gelber Rapsfelder unter blauem Himmel in der schwedischen Landschaft bei Simrishamn.

Die Alternativroute bot trotz Asphalt schöne Ausblicke

In Brantevik angekommen, gelangten wir wieder auf den bekannten Wanderweg direkt entlang der Küste. Wenig später führte uns die Route durch das kleine Naturschutzgebiet Simris strandängar weiter nach Simrishamn. Das kleine Fischerdorf bietet viele Einkehrmöglichkeiten und überzeugte uns besonders bei einem Spaziergang durch die charmante Altstadt.

Feldweg durch grüne Wiese zu kleinem weißen Haus mit rotem Schuppen nahe der Ostseeküste unter klarem blauen Himmel.

Strahlend blauer Himmel bei der heutigen Wanderung

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ca. 3.5 Stunden reine Wanderzeit für rund 12 km

Kockska Gården. Ein Hotel in einem alten, klassischen Haus des Dorfes.

Naturschutzgebiet Simris strandängar

Tag 5: Simrishamn – Kivik

Flach war gestern – heute gibt’s Aussicht gegen Höhenmeter

Nach der etwas kürzeren Wanderung von gestern, stand uns heute eine längere Etappe bevor. Der Start lag wie gewohnt am Hafen des Dorfes, von wo aus der Weg wieder direkt am Meer entlang in Richtung Norden verlief. Bereits nach wenigen Metern hatten wir die Wahl zwischen einem schwer begehbaren Pfad direkt am Strand oder einem asphaltieren Weg etwas oberhalb. Egal für was man sich entscheidet, nach kurzer Zeit erreicht man schon einen Campingplatz, wo beide Wege weiter entlang der Küste führen.

Person mit Rucksack auf felsigem Kalksteingelände unter bewölktem Himmel. Grüne Bäume säumen den steinigen Weg auf dem Österlenleden.

Steiniger Weg zum Start der Wanderung in Simrishamn

Wir wanderten weiter zuerst über eine kleine Sanddüne, kurz darauf dann durch blühende Obstgärten landeinwärts.

Bisher war der Weg sehr flach, das änderte sich nun aber. Es ging steil hoch zu den Kuppen der Hügel des Stenshuvud’s Naturrums (Nationalpark). Von hier aus hat man einen wunderbaren Ausblick über die Küste Schwedens. Auf der einen Seite sahen wir den bereits zurückgelegten Weg, auf der anderen der Abschnitt, der noch vor uns lag.

Wanderer mit Rucksack auf felsigem Aussichtspunkt mit Blick auf grüne Küste und Meer unter bewölktem Himmel am Österlenleden bei Kivik.

Beeindruckender Blick über die Küste

Ein Picknick bei grossartiger Aussicht ist auf jeden Fall empfehlenswert.

Nach einer ausgiebigen Pause ging es nun wieder steil bergab und durch weitere Obstgärten Richtung Kivik. Der Ort ist grösser als die zuvor durchquerten Dörfer und bietet eine gute Auswahl an Restaurants sowie Einkaufsmöglichkeiten.

Holztreppe führt durch einen üppig grünen Wald mit dichtem Laub. Der Weg ist mit Laub bedeckt und von Bäumen umgeben.

Abstieg durch den Wald im Nationalpark Stenshuvud

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ca. 6 Stunden reine Wanderzeit für rund 22 km

B&B Agdalund. Ein kleines B&B mit wunderschönem Garten.

Stenshuvud-Nationalpark

Tag 6: Kivik – Brösarp

Abschied vom Meer – dafür gibt’s Westernfilm-Feeling

Von Kivik führte uns der Österlenleden fünf Kilometer am Strand Haväng entlang, bevor wir Abschied vom Meer nahmen, da man ab jetzt immer weiter landeinwärts wandert.

Hier konnten wir entscheiden, ob wir auf dem Österlenleden weiterwandern oder dem Wanderweg Backaleden folgen. Wir entschieden uns abwechslungshalber für den Backaleden.

Sandstrand mit verstreuten Steinen und Seetang unter bewölktem Himmel. Ruhiges Wasser mit Steinen in der flachen Bucht, grünes Gras im Vordergrund.

Strand Haväng

Der Backaleden führte zuerst einem kleinen Fluss entlang durch den Wald und leitete uns weiter über weite Felder bis hin zu einer alten Eisenbahnschiene. Von hier lassen sich filmreife Aufnahmen, wie in alten Western-Filmen, machen. Weiter ging es über Stufen von den Schienen hinunter zum Fluss Verkeån. Ein letzter Anstieg, dann über einige Weiden und schon kamen wir im kleinen Dorf Brösarp an.

Bahngleise schlängeln sich durch grüne Landschaft bei Kivik. Bäume säumen beide Seiten unter blauem Himmel mit weißen Wolken.

Wie aus dem nichts, tauchen plötzlich Eisenbahnschienen auf

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ca. 3.5 Stunden reine Wanderzeit für rund 12 km

Brösarps Gästgiveri. Eine grössere Hotelanlage mit Spa und Restaurant.

Weite Felder der Hügellandschaft

Tag 7: Brösarp – Alunbruket

Letzter Tag, kaum Leute, viel Natur

Auf geht es in den letzten Wandertag unserer Ferien am Österlenleden. Auch heute bot sich uns die Wahl zwischen Österlenleden und Backaleden. Erneut entschieden wir uns für den Backaleden, wobei beide Wege über weite Strecken nahezu parallel verlaufen. Von Brösarp erreichten wir schon bald einen Wald, wo wir entspannt einem Fluss entlang wanderten.

Flacher Bach fließt durch grüne Wiese mit gelben Wildblumen. Bäume säumen den Horizont unter teilweise bewölktem Himmel bei Brösarp.

Idylle pur in der ruhigen schwedischen Natur

Wir trafen kaum andere Wanderer und konnten die ruhige Natur so richtig geniessen. Ein Stück weiter in den Tiefen des Waldes entdeckten wir einen kleinen Wasserfall, der Tockabjärs källa, wo man gut ein Picknick machen kann.

Weiter führte der Weg durch den Wald vorbei an typischen schwedischen Häusern in roter Farbe. Schon bald erreichten wir nach einem kurzen Anstieg über einen kleinen Hügel unsere letzte Unterkunft dieser Wanderferien: das Alunbruket BnB.

Wanderer mit Rucksack auf schmalem Pfad durch gelbe Wildblumenwiese bei Brösarp. Bäume und Bauernhaus unter bewölktem Himmel sichtbar.

Nicolas auf den letzten Kilometern dieser Wanderreise

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ca. 4 Stunden reine Wanderzeit für rund 12 km

Alunbruket BnB. Ein märchenhaftes BnB mit vielen klassischen Häusern.

Tockabjärs källa (natürliche Kaltwasserquelle)

Tag 8: Abreise

Vom Alunbruket BnB wurden wir am Morgen mit dem Taxi abgeholt und zurück nach Brösarp gefahren. Von dort aus fuhren wir mit dem Bus in circa einer Stunde zurück nach Ystad und mit dem Zug weiter an den Flughafen Kopenhagen.

Gepflasterte Uferpromenade in Malmö mit Kettenpoller entlang eines Kanals. Steinbrücke und historische Gebäude mit Turm unter bewölktem Himmel.

Kanalpromenade in Malmö

Fazit

Wo man für Aussicht und Apfelsaft täglich neu belohnt wird

Die Wanderferien am Österlenleden boten alles, was man sich von einer abwechslungsreichen Trekkingtour in Südschweden erhofft: malerische Küstenwege, stille Wälder, idyllische Dörfer und Apfelplantagen. Ob steiniger Strand, sanfte Hügel oder spontane Routenwechsel – jeder Tag hatte seinen eigenen Charakter.

Kulinarisch kamen Picknick-Fans ebenso auf ihre Kosten wie Café-Liebhaber. Die malerischen Fischerdörfer begeisterten uns mit gemütlichen Cafés. Zwischen Natur, Wind und Möwen liess sich der Alltag wunderbar ausblenden. Und am Ende bleibt das Gefühl: Das war mehr als nur Wandern – eher ein entschleunigtes Reisen, ganz auf schwedische Art.

Wanderweg entlang grasbewachsener Klippen mit Blick auf die Ostsee zwischen Ystad und Kåseberga am Österlenleden. Grauer bewölkter Himmel über ruhigem Wasser.

Die Küstenwanderung auf dem Österlenleden belohnte mit spektakulären Ausblicken

Professionelles Portrait von Selina Spahn, einer jungen Frau mit langen braunen Haaren, Brille und warmem Lächeln in dunklem Oberteil.

Möchten Sie diese Reise buchen? Wir sind gerne für Sie da.

Selina Spahn

Eurotrek AG
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Drei Wanderer gehen entlang eines schmalen Felsgrats am Stanserhorn mit dramatischen Kalksteinfelsen und Schweizer Alpengipfeln im Hintergrund.
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