Agentenreise am Bodensee

Reisebericht von Daniela Meili

Tag 1: Anreise nach Konstanz, Konstanz - Lindau, ca. 50 km

Ohne viel Verkehr auf den Strassen fahre ich von Zürich nach Konstanz. Vor Ort werden die Reisebüromitarbeiter und ich aufgestellt empfangen und wir nehmen unsere Räder entgegen. Nach einer kurzen Einführung in die Handhabung der Leih- und Elektroräder machen wir uns auf den Weg nach Konstanz-Staad, wo die Fähre uns nach Meersburg bringt.

Wir folgen dem Rhein zum Bodensee und vorbei an mittelalterlichen Villen bis zum Hafen. Die ersten fünf Kilometer überwinden wir ohne Probleme und freuen uns auf einen Kaffee an Bord der Fähre. Nach zirka 20 Minuten Fahrt kommen wir in Meersburg an und radeln durch die belebte Einkaufsstrasse.

Rechts schimmert der Bodensee in der Sonne, links winken überall einladende Restaurants und Eiscafés. Gemütlich können wir am Radweg weiter nach Friedrichshafen fahren. Mitten in Friedrichshafen lassen wir uns von bestem Essen verwöhnen und fahren gestärkt weiter Richtung Lindau.

Unser Weg führt durch Langenargen, wo wir das Vorbild der berühmten Golden Gate Bridge aus San Francisco bewundern. Auch ein kurzer Regenschauer trübt unsere Laune nicht und wir radeln weiter an Apfelbaum-Plantagen vorbei nach Wasserburg. Hier gönnen wir uns ein Eis mit Blick auf die Wasserburg. Die letzten Kilometer gehen wie im Fluge vorbei, bis wir in unserer Unterkunft auf der Insel Lindau ankommen. In der Nähe des Seehafens geniessen wir das Abendessen mit Blick auf den Magnumturm und den Lindauer Leuchtturm.

Tag 2: Lindau - Arbon, ca. 50 km

Am Morgen nach 9 Uhr starten wir gemeinsam und radeln nach Bregenz. Vorbei an Joggern und Einheimischen, welche ihre Hunde ausführen, führt der Weg immer entlang eines guten Radwegs über die Grenze nach Österreich. In Bregenz vor dem Festspielhaus treffen wir einen Guide, welcher uns alles über die Stadt erzählt. Diese separat hinzugebuchte Stadtführung zu Fuss kann nur empfohlen werden. Wir erfahren alles über die weltweit grösste Seebühne, die Architektur und den Bregenzer Hausberg Pfänder. Vor dem deftigen Mittagessen in der Traditionsgaststätte Goldener Hirschen schlendern wir durch die belebten Gassen.

Wir verlassen Bregenz und fahren am Kloster Mehrerau und an einladenden Campingplätzen vorbei bis wir in Hard den Rhein überqueren. Wir entscheiden uns für den längeren Weg durch das Naturschutzgebiet und das Mündungsgebiet. Ein wenig kürzer wäre der Weg entlang der Strasse, doch auf Grund der vielen Rennradfahrer entscheiden wir uns für die gemütlichere Variante. Das tolle Wetter ermöglicht uns einen atemberaubenden Blick auf die Schweizer Alpen und wir legen vor der Grenze noch einen kurzen Stopp ein um unsere Beine auszuruhen.

In Altenrhein fliegen kleine Flugzeuge an uns vorbei und wir erhaschen einen Blick auf die Hundertwasser-Halle, das letzte Bauwerk des berühmten österreichischen Künstlers. Über Rorschach radeln wir nach Arbon, unser heutiges Ziel. Der Radweg führt hier dicht an der Strasse entlang, bis wir in Arbon am Hafen landen und mit der sinkenden Sonne zum Hotel finden. Im Restaurant unserer Unterkunft, ausgezeichnet mit 13 Gault Millau Punkten, werden wir verwöhnt und lassen so den Abend ausklingen.

Tag 3: Arbon - Konstanz, ca. 35 km

Das Frühstück geniessen wir ausgiebig und starten die Etappe gemütlich entlang des Hafens. Der Sonntagmorgen wirkt wie ausgestorben und wir sind beinahe die Einzigen, die unterwegs sind. Dadurch nutzen wir die Radwege aus und kommen schnell voran. Wir fahren vorbei an Schrebergärten, gepflegten Dörfern und Villen mit Seeblick.

In Kreuzlingen überqueren wir unscheinbar die Grenze nach Deutschland und finden den Weg durch ein Wohnquartier in Konstanz bis zum Rhein. Wir haben viel erlebt und trennen uns nur ungern von unserem ständigen Begleiter - dem Rad. Der nun einsetzende Regen zwingt uns nun doch Abschied zu nehmen und mit dem Auto zurück nach Hause zu fahren.

 

Fazit & Impressionen

Diese Tour eignet sich perfekt für Anfänger aller Altersklassen. Man radelt meist auf guten Radwegen direkt am See. Es hat kaum Steigungen, welche zu bewältigen sind. Auf der ganzen Strecke findet man zahlreiche Restaurants und Cafés oder kann in den Dörfern Getränke und Snacks für unterwegs kaufen.

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