Genusswandern im Piemont

Themenschwerpunkt Wandern

Das Piemont bietet einen Genuss für alle Sinne, den Wanderer auf ihrer 8-tägigen Rundtour ganz besonders auskosten können: Die Landschaft der Langhe-Region mit ihren grünen Hügelketten und den üppigen Weinbergen, die einige der bekanntesten und begehrtesten Weine der Welt hervor bringen, ist ein Juwel; der grosse kulturelle Reichtum mit den vielen historischen Städtchen und wunderbar restaurierten Gebäuden begeistert vom ersten bis zum letzten Kilometer; und schliesslich verführt die kulinarische Vielfalt der piemonteser Küche mit Spezialitäten wie Risotto, seinem wunderbarem Käse, dem weissen Trüffel und den edlen Tropfen aus den Weinbergen die Wanderfreunde täglich neu.

Aussicht auf Piemont

Eine Delikatesse: das weisse Gold aus dem Piemont

Weingärten von Alba
Auch der lokale Wein passt sehr gut zur Spezialität

Ein kulinarischer Höhepunkt macht den Auftakt zu dieser Reise Genusswandern Piemont. Alba, der Ausgangspunkt der Tourenwoche, ist die «Trüffelhauptstadt». Trüffel sind seit Jahrtausenden ein beliebtes Genussmittel, um das sich einige Sagen ranken. Die alten Griechen etwa sollen geglaubt haben, dass Blitz und Donner Trüffel entstehen lassen. Seine Beliebtheit erkennt man auch am Namen «schwarzer Diamant». Der Alba Trüffel jedoch ist ein weisser Trüffel und noch feiner, edler, begehrter und wertvoller als der schwarze Trüffel. Er wird auch als weisses Gold aus Piemont bezeichnet und findet sich im Namen der «Trüffelhauptstadt»: Alba bedeutet weiss. Ein Teller Pasta mit weissem Trüffel sollte man sich nicht entgehen lassen.

Der kleine Bruder des Barolo und sieben steinerne Mönche

Wanderer mit Aussicht auf Piemont

Von der Hauptstadt der Trüffel wandert man in die Hauptstadt des Weines – eine von mehreren auf dieser Tour -, nach Barbaresco. Es lohnt sich, in einer Enoteca den «kleinen Bruder des Barolo» an seinem Herkunftsort zu verkosten, bevor es weiter geht nach Treiso. Das malerisch auf einem Hügel gelegene Städtchen war bereits bei den alten Römern ein beliebter Ferienort.

Doch das Piemont bietet nicht nur sanfte Hügel: Unvermittelt tut sich unweit von Treiso entlang der Rocche dei Sette Fratelli eine tiefe Schlucht auf, die von den Felsen der «sieben Mönchen» quasi bewacht wird. Im mittelalterlichen Ort Niella Belbo fällt der spezielle Baustil auf, der vom Durchzug Napoleons geprägt wurde und den Beinamen «dei francesi» - von den Franzosen - hat.

In Barolo einen Barolo geniessen

Wandern zwischen Kastanien- und Haselnussbäumen nach Cravanzana
Haselnusshaine umgeben die ganze Landschaft

Angesichts der vielen Haselnusshaine erstaunt es nicht zu hören, dass man sich im Zentrum der Haselnussproduktion befindet. Die Haselnüsse gedeihen auf der Langhe-Hochebene mit ihrem fruchtbaren Tonboden und dem vielen Sonnenschein besonders gut und sind wegen ihrer Grösse, ihres intensiven Aromas und der Knusprigkeit besonders beliebt.

Eine Hand voll dieser köstlichen Nüsse stärkt für die Wanderung  durch die lichten Haselnusshaine und wilden Mischwälder, bis das mittelalterliche Monforte erreicht ist. Das Städtchen lädt mit seinem von weitem sichtbaren Glockenturm und dem Scrampi Palast zur Entdeckungstour ein und bietet in seinen verwinkelten Gassen ausgezeichnete Vinotheken und Restaurants viele Möglichkeiten für eine Einkehr. Über Novello geht es weiter nach Barolo, der Hauptstadt des Königs der Weine, nach welcher der bekannte trockene Rotwein benannt ist.

La Morra, «Balkon der Laghe» und ein herrlicher Blick übers Barolo-Gebiet

Panoramasicht auf La Morra
Panoramablick bei La Morra

Bald schliesst sich der Kreis der Wandertour. Die letzte Etappe führt durch die Rebberge eines der besten Weine der Welt nach La Morra, das man als eine der bedeutendsten Weinbaugemeinden des Piemont und als «Balkon der Langhe» kennt.

La Morra ist wohl einer der schönsten Aussichtspunkte der Lange. Hier bietet sich ein unvergleichlicher Blick über die weltbekannten Weinberge des Barolo-Gebietes und an klaren Tagen bis zum Monte Viso und den Alpen. Auf den letzten Kilometern nach Alba zeugen die Burgen Verduno und Roddi davon, dass diese Region schon in längst vergangenen Zeiten grosse Bedeutung hatte.

 

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