Wandern am Alpenpässe-Weg

Facettenreiche Aktivferien im Sommer

Auf der Alpenpässe-Fernwanderung reihen sich die schönsten Passübergänge der Bündner Alpen aneinander. Die 8-tägige Tour auf dem Schweizer Alpenpässe Weg führt von Chur GR durch die Vorderrheinschlucht, das Val Lumnezia und über die Greina-Hochebene nach Olivone im Tessin.

Bummel durch die älteste Stadt der Schweiz

In Chur, der ältesten Stadt der Schweiz, begeistert ein Spaziergang durch die Gassen der Altstadt. Sehenswert sind nicht nur die schön restaurierten Altstadthäuser, sondern auch moderne Bauten wie der Erweiterungsbau des Bündner Kunstmuseum an die ehrwürdige Villa Planta. Dem Rheinufer flussaufwärts folgend geht’s nach Reichenau, wo Hinter- und Vorderrhein zusammenfliessen und bisweilen die Wildwasserfahrer aus dem «Swiss Gran Canyon» beim Ausbooten beobachtet werden können.

Ein Waschbrunnen, der wilde Rhein und das sanfte Tal des Lichts

Unterwegs zu besagtem «Swiss Gran Canyon» bestaunt man in Valendas den riesigen historischen Waschbrunnen mitten im Dorf. Dann geht’s durch die Schlucht hinunter an den Vorderrhein. Wer vormittags wandert, kann nachmittags eine Raftingtour auf wilden Wassern durch den «Swiss Gran Canyon» buchen.

Die Tour durch die Rhein-Schlucht bietet grandiose Ausblicke.

Vom wilden Rhein geht’s nun ins sanfte Val Lumnezia, das Tal des Lichts. Auf den langen Berghängen, die zu ihren Füssen in einer Schlucht münden, liegen wie von Riesenhand verstreut einzelne Ställe und Häuser und werfen im Morgen- und Abendlicht lange Schatten auf die grünen Matten. Ein wahrhaft zauberhaftes Tal, dieses grösste Seitental der Surselva mit seinen malerischen Bergdörfern und charakteristischen Valser Holzhäusern. Vrin wurde für sein besonderes Ortsbild mit dem Wakker-Preis ausgezeichnet.

Greina – mystische Hochebene und alter Alpenpass

Ohne nennenswerte Höhenunterschiede wandert man auf dem Panoramaweg im Val Lumnezia Richtung Greina. Die Hochebene gehört zu den Perlen der Alpenwelt. Die 6 km lange und 1 km breite Schwemmebene mit ihren vielen Bächen und dem kontinentalen Mikroklima sollte einst einem Stausee weichen. Heute steht sie unter Naturschutz. Greina heisst auch der Passübergang zwischen Graubünden und dem Tessin. Er wurde wie auch der Lukmanierpass schon von den Römern genutzt. 

Runter ins Tessin geht es steil bergab.

Nach einer Übernachtung in der Terri-Hütte und der Wanderung über die Greina-Ebene führt ein langer Abstieg über zerklüftete Felsabhänge, in denen man sogar Steinböcken begegnen kann, und durch verschiedene Vegetationsstufen hinunter ins malerische Olivone im Tessin. Hier kann man in einem urigen Restaurant in der Gaststube oder im lauschigen Garten bei köstlichen Tessiner Spezialitäten die wunderschöne Wandertour Revue passieren lassen.