Veloreise an Schwedens Westküste

Südschwedens Küsten sind ein Traum. Einer der schönsten Abschnitte ist die Südwestküste. Sie ist mit ihrer abwechslungsreichen Landschaft, den malerischen kleinen Fischerdörfern und Häfen wie gemacht für eine Veloreise. Wo weites, üppiges Ackerland zu Beginn das Landschaftsbild prägt, fahren die Radler später durch dichte Wälder, vorbei an hübschen kleinen Buchten mit Felsen und vorgelagerten Inseln. Die Küche jedoch begeistert überall gleichermassen, etwa mit frischen Meeresfrüchten und ausgezeichnetem Fisch.

Fischerhütten

Besuch von Park Sofiero, im Jahr 2010 dem schönsten Park Europas

Die erste Etappe von Helsingborg nach Ängelholm bietet bereits ein Sammelsurium von Eindrücken. Die Strecke führt vorbei an Schloss Sofiero mit seinem Park, der 2010 zum schönsten Europas ernannt wurde, durch kleine Fischerdörfer und den Ort Höganäs, weltbekannt für seine Keramik, bis zur Halbinsel Kulla mit ihren duftenden Weinbergen. Tags darauf folgt auf einen malerischen Küstenabschnitt die Querung einer Halbinsel, bei der man um eine Steigung nicht herumkommt. Nun radeln die Gäste vorbei an der Tennis Metropole Båstad, dann entlang einer der längsten Sandstrände Schwedens und durch die Naturreservate Tönnrersa und Gullbranna.

Alte Holzhäuser, frischer Hummer und eine mittelalterliche Moorleiche

Wunderschöne Strände gibt es auch auf der nächsten Etappe zu bewundern. Tylösand mit dem gleichnamigen Hotel ist der berühmteste Strand Schwedens. Beide lohnt es sich zu besuchen. Auch auf hübsche Badeorte wie Ugglarp trifft man auf dieser Radtour. Die Kultur kommt ebenfalls nicht zu kurz. Falkenberg auf einer der nächsten Etappen ist eine der ältesten mittelalterlichen Städte der Provinz Halland. In Träslövsläge, der nächsten Station dieser Veloreise, können die Radler nicht nur frischen Hummer geniessen, sondern auch alte Holzhäuser im historischen Ortskern bestaunen. Und wer Historisches mag, der besucht den Bockstensmann. Es handelt sich um eine 1936 im Hochmoor entdeckte mittelalterliche Moorleiche mit nahezu vollständig erhaltener Kleidung.

Schwedisches Häusschen

Historische Hügelgräber mit 100 Bautasteinen und moderne Architektur in Göteborg

Nun verändert sich die Landschaft. Die langen Sandstrände weichen Felsenküsten, vor der Küste erspäht man immer mehr Inseln. Etwas weiter im Landesinnern radeln die Gäste nach Fjärås Bräcka. Hier fasziniert die Aussicht auf die Seen und das Meer sowie die Li-Grabstätten mit mehr als 100 Bautasteinen. Dabei handelt es sich um heidnische, von aufrechten Steinen umgebene Hügelgrabstätten. Die Zivilisation hat die Radler wieder, sobald sie die ehemalige Handelsstadt Kungsbacka erreichen, die aus hübschen Holzhäusern besteht. Zurück an der Küste verläuft die Route auf einer ehemaligen Bahnstrecke, die zu einem Radweg umgewandelt ist. Nun geht es Göteborg entgegen, der zweitgrössten Stadt Schwedens. Vorbei an der neuen Werft und der Kunsthalle unter der Älvsborgsbrücke Röda Sten führt der Weg ins Herz der Stadt, wo man die Reise in einem sympathischen Café oder Restaurant gemütlich ausklingen lässt.

Hafen Göteborg

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