Veloreise von Porto nach Lissabon

Portugal von seiner charmanten Seite

Auf dem Velo im Frühling an der südeuropäischen Atlantikküste unterwegs zu sein, blühende Mandelbäume vor Augen und eine warmen Meeresbrise in der Nase, schöner kann man den mitteleuropäischen Winter nicht verabschieden. Die 7-tägige Veloreise von Porto nach Lissabon führt auf naturnahen Küstenwegen südwärts, vorbei an beeindruckenden Kulturstätten und durch zauberhafte Fischerdörfer und Städte. Die Route verläuft meist flach auf wenig befahrenen Nebenstrassen, Landwirtschaftswegen  und Ecovias, das sind typisch portugiesische Velowege meist mit Naturböden.

Kulinarisch verwöhnt Portugal mit frischen Fischgerichten und Meeresfrüchten, köstlichen Suppen und Eintöpfen, dazu mit seinen edlen Weinen und natürlich seinem Porto. Genächtigt wird auf dieser Veloreise in Hotels mit dem besonderen Etwas, also in Unterkünften mit viel Charme und aussergewöhnlichem Ambiente.

Von der Welterbe-Stadt ins Venedig Portugals

Porto, die portugiesische Weltkulturerbestadt am Douro, muss man gesehen haben. Wer nicht nur an der Ribeira genannten Riviera am Fluss radelt, sondern auch die hügeligen Stadtteile mit dem Velo besucht, geniesst es danach besonders, ganz locker an der Atlantikküste entlangzurollen. So sind täglich 45 und einmal 75 Kilometer gut zu schaffen. Entlang der Route erleben die Radler nicht nur zauberhafte Natur, sondern treffen auch immer wieder auf kulturelle Highlights.

Etwas Besonderes ist beispielsweise die kleine Stadt Costa Nova mit ihren gestreiften Häusern. Rot, grün und blau reiht sich Holzhaus an Holzhaus, jedes mit vertikalen oder horizontalen weissen Streifen versehen. Nach einem Zwischenstopp im Naturschutzreservat Sao Jacinto geht es weiter zum nächsten kulturellen Höhepunkt, nach Aveiro. Auch hier gibt es bunte Häuser, etwa kanariengelbe mit hellblauen Türen und Fenstern. Typisch sind aber die Kanäle mit ihren wunderschönen Gondeln. Es braucht keine Fantasie, um sich wie in Venedig zu fühlen. Ob auf dem Velo oder in einer Gondel, eine Erkundungstour macht im Venedig Portugals auf jeden Fall Spass.

Bunte Fischerboote im Hafen von Aveiro

Pinienwälder für die Schiffe der legendären Entdecker 

Als einer der schönsten Strände Portugals gilt die von Dünen geschützte Praia de Tocha. Der langgezogene goldene Strand ist bei Einheimischen und Urlaubern beliebt, die Brandung an seinen Ufern begeistert Bodyboarder und Wellenreiter. Vom Goldstrand geht es weiter zur Silberküste, wo die Veloroute zwischen Stränden und Pinienwäldern verläuft. Der Reiz liegt in der Wildheit der Region. Aber nicht alles hat die Natur selber hervorgebracht. Der Pinienwald wurde im 15. Jahrhundert von Menschenhand angelegt, sein Holz war in der portugiesischen Entdeckerzeit für den Bau von Schiffen bestimmt, aber natürlich wurde längst nicht jeder Baum in Schiffsplanken umgewandelt.

Entlang weiterer traumhafter Strände wie São Pedro de Moel radeln die Gäste auf dem Atlantik-Veloweg Estrada Atlantica südwärts. Nach einem Besuch des traditionsreichen Fischerdorfs Nazaré mit seinem Traumstrand bleiben nur noch ein paar wenige Velokilometer bis nach Obidos, einer charmanten Kleinstadt mit architektonischen Perlen und viel Flair. Hier ist die Velotour zu Ende. Per Transfer geht es nach Lissabon, dem Ziel der Reise. In der Stadt am Tejo gibt es  viel zu entdecken – vielleicht sogar mit dem Velo, sofern noch genügend Power in den Muskeln steckt – denn wie Porto ist auch Lissabon auf Hügel gebettet.

Radfahrer an einer Strandbar in Portugal

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