Küstenwandern in Schottland

Das Kingdom of Fife an der schottischen Ostküste hat wahrhaft eine bewegte Geschichte. Historisch kämpften Schotten und Pikten um die Vorherrschaft, und als wäre das nicht genug hatten sie sich gegen Invasionen von Wikingerstämmen aus Dänemark zur Wehr zu setzen – dies dann jedoch gemeinsam. Geografisch wogt die Nordsee vor den wildromantischen Küsten, die mit ihrem Fischreichtum den Dörfern Wohlstand bescherte.

Heute ist Ruhe eingekehrt im Nordosten der Insel: Weite Teile der Küste stehen unter Naturschutz, und wo einst Schlachten tobten führt ein Fernwanderweg vorbei an stattlichen Burgruinen, hübschen Fischerdörfern und einsamen Sandstränden. Ohne Zweifel zählt der Fife Coastal Path zu den schönsten Fernwanderwegen Schottlands.

Eindrückliche Ruinen, lange Sandstrände und eine heilkräftige Quelle

Die 7-tägige Küstenwanderung Kingdom of Fife startet in Burntisland nördlich von Edinburgh und führt nordwärts nach Dundee. Fife ist eine Region zwischen den Meeresarmen Firth of Tay und Firth of Forth, das Wort ist nicht etwa eine falsch geschriebene Fünf, sondern stammt aus dem Gälischen Fiobha, was Schuld bedeutet. Auf Schusters Rappen geht es vorbei an geschichtsträchtigen Ruinen und über lange Sandstrände in den beliebten Küstenort Leven. Eins ums andere reihen sich auf dieser Wandertour die Fischerdörfer aneinander. Auf den kleinen Ort Elie beispielsweise folgt St. Monans, das auf eine heilkräftige Quelle zurückgeht, in der die Fischer einst ihre Netze tränkten. In den Häfen liegen die malerischen Fischerboote, in den Restaurants gibt es wunderbaren Fish & Chips.

Gestärkt wandern die Gäste weiter über einen aussichtsreichen Pfad nach Crail. Der Ort auf der schottischen Halbinsel Fife trieb einst regen Handel mit dem Kontinent. Besuchenswert sind die königliche Burg Crail Castle, der Taubenturm aus dem 16. Jahrhundert und die versteinerten Bäume am Strand neben dem Hafen. Sie stammen aus dem Karbon, dem Zeitalter der Farne.

Küstenblick am Wanderweg in Schottland
Historische Ruine mit Wanderin am Fife Coastal Path

Beliebte Golfplätze, ein gruseliger Flaschenkerker und eine UNESCO City of Design

Vorbei an Golfplätzen und einem Vogelschutzgebiet führt die Wandertour nun durch den wildesten und am dünnsten besiedelten Teil des Fife Costal Paths. Belebt wird es erst wieder in der Universitätsstadt St. Andrews. In der Stadt, bekannt für die zahlreichen Golfplätze, gibt es ein Golfmuseum zu besuchen. Sehenswert sind auf einer nahen Landzunge am Wasser die Ruinen des St. Andrews Castle mit dem gruseligen mittelalterlichen Flaschenkerker. Der gruselige Kerker wurde aus dem Stein gehauen und ist eines der eindrücklichsten und berüchtigtsten Gefängnisse der Insel.

Wanderung am idyllischen Sandstrand

Die letzte Tour der Wanderreise besucht das Naturschutzgebiet Tentsmuir, das direkt an der Küste liegt, führt durch einen malerischer Wald zu einem letzten traumhaft schöner Strand und endet im Hafen von Tayport. Ein Transfer bringt die Wandergäste nach Dundee, der UNESCO City of Design. Hier kann man sich zum Abschluss der Tour etwas Kultur oder ein letztes Mal herrliche Fish & Chips gönnen. Oder beides.

Wanderer bestaunt die malerische Landschaft am Fife Coastal Path

Unsere Wanderreise in Schottland

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